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Mehrheit zweifelt Das Vertrauen in die Rente sinkt

Eine Umfrage zeigt, dass nur noch wenige sich auf die gesetzliche Rente verlassen. Vor allem Befragte zwischen 18 und 34 Jahren glauben nicht daran, im Alter gut davon leben zu können. 

Nur etwa ein Drittel der Bevölkerung setzt laut einer Umfrage darauf, von der gesetzlichen Rente dereinst gut leben zu können.

Besonders starke Zweifel haben demnach Befragte zwischen 18 und 34 Jahren: Nur 22 Prozent aus dieser Altersgruppe äußerten die Erwartung, von der gesetzlichen Rente gut leben zu können. Dem stehen fast drei Viertel der Jüngeren gegenüber, die nicht davon ausgehen, dass ihre Rente einmal reichen wird.

Für die Erhebung, die der "Frankfurter Rundschau" vorliegt, befragte das Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag der IG Metall Mitte Februar 1046 Wahlberechtigte.

Die Skepsis gelte nicht allein den eigenen Altersbezügen, sondern der Rentenversicherung insgesamt, heißt es in dem Bericht. Nur gut ein Drittel der 18- bis 34-Jährigen bekundete großes oder sehr großes Vertrauen ins Rentensystem, während 60 Prozent wenig oder kein Vertrauen bekundeten.

Bereitschaft zu höheren Beiträgen

IG-Metall-Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Urban forderte im Licht der Umfrageergebnisse Leistungsverbesserungen. Laut Umfrage würden fast drei Viertel höheren Beiträgen zustimmen, sofern damit der Lebensstandard im Alter annähernd gehalten werden kann.

"Die Botschaft der Jungen lautet: Wir sind bereit, den dafür notwendigen Beitrag zu leisten, wenn wir im Gegenzug wieder auf eine gute Rente vertrauen können", sagte Urban. Auch Selbstständige und Beamte sollten rein in die gesetzliche Rentenversicherung. In der Umfrage hatten 79 Prozent der Befragten eine solche Rentenversicherung für alle befürwortet.

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