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Finnisch-russische Grenze Jetzt ist für Flüchtlinge auch die Arktis-Route dicht

Arktis- statt Balkan-Route? Aus Sorge vor einem Flüchtlingsansturm haben Finnland und Russland beschlossen, an der gemeinsamen Nordgrenze keine Migranten mehr einreisen zu lassen.

Russland und Finnland wollen keine Flüchtlinge mehr über ihre arktischen Grenzübergänge lassen. Die Präsidenten beider Länder, Wladimir Putin und Sauli Niinistö, einigten sich bei einem Treffen am Dienstag in Moskau darauf, dass die Übergänge Salla und Lotta-Raja-Jooseppi nur noch von Finnen, Russen und Weißrussen überquert werden dürfen. Das berichtete der finnische Fernsehsender YLE.

Die Maßnahme soll zunächst 180 Tage gelten. Andere Grenzübergänge sind nicht betroffen.

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"Das Ziel dieser Einschränkungen ist, illegale Einwanderung zu verhindern", hieß es in einer Mitteilung des finnischen Präsidentenamts. Entsprechend seiner Verpflichtung gegenüber der EU versuche Finnland zu unterbinden, dass eine neue Route für die illegale Einwanderung entstehe. Die Regierung in Helsinki hatte sich besorgt gezeigt, nachdem die Balkan-Route praktisch geschlossen worden ist.

Finnlands 1340 Kilometer lange Grenze mit Russland markiert eine der Außengrenzen des Schengen-Raums. In den ersten zwei Monaten dieses Jahres kamen fast 1000 Flüchtlinge über Russland nach Finnland. Im kompletten vergangenen Jahr waren es dagegen nur etwa 700.

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