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Medienbericht aus Nordkorea Kim Jong-un testet persönlich neues Raketentriebwerk

Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un provoziert weiter USA und Südkorea: Er meldet den erfolgreichen Test einer Feststoffrakete, um besser und "gnadenlos feindselige Kräfte treffen" zu können.

Nordkorea hat bei seinem umstrittenen Raketenprogramm nach eigenen Angaben neue Fortschritte erzielt. Das Militär habe ein Triebwerk für Feststoffraketen erfolgreich getestet, berichteten die nordkoreanischen Staatsmedien. Kim Jong-un sei erfreut gewesen, nachdem er den geglückten Test mitangesehen habe, hieß es. Die Staatsmedien zitierten ihn mit den Worten, der Test werde helfen, "die Leistung ballistischer Raketen zu steigern, die gnadenlos feindselige Kräfte treffen können". Nordkorea ist wegen seines umstrittenen Raketen- und Atomprogramms international isoliert.

Die Entwicklung von Feststoffraketentriebwerken wäre aus der Sicht Südkoreas und der USA ein weiterer gefährlicher Schritt Nordkoreas auf dem Weg zum Bau von atomwaffenfähigen Langstreckenraketen. Moderne Interkontinentalraketen fliegen in der Regel mit festem Treibstoff, weil dieser lange gelagert werden kann. Die entsprechend vorbereiteten Raketen sind schnell einsatzbereit.

Den Versuch leitete Kim selbst

Bis jetzt ist Nordkorea bekannt dafür, Flüssigtreibstoff für seine Raketen zu verwenden. Solche Geschosse müssen aber immer wieder nachgetankt werden, bevor sie gestartet werden. Deshalb ist es schwierig, sie kurzfristig einzusetzen. Den nordkoreanischen Medien zufolge leitete Kim Jong-un selber auf einem Versuchsgelände den Triebwerkstest durch Techniker im Verteidigungsbereich. Wann der Test genau stattfand, blieb unklar.

Die Spannungen in der Region nehmen seit einem neuen Atomtest Nordkoreas im Januar und dem umstrittenen Start einer Weltraumrakete zu. Der UN-Sicherheitsrat hatte jüngst seine Sanktionen gegen Nordkorea verschärft. Das Land hatte zuletzt mehrfach Raketen ins Meer geschossen, darunter auch eine Mittelstreckenrakete.

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