Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Türkei Mehr als 5000 PKK-Kämpfer seit Juli getötet

Türkische Sicherheitskräfte haben seit dem Abbruch der Friedensgespräche mit der kurdischen Arbeiterpartei PKK über 5000 Rebellen getötet. Doch auch sie mussten Tote beklagen.

In der Türkei sind nach Angaben von Präsident Recep Tayyip Erdogan seit dem Scheitern einer Waffenruhe im vergangenen Juli mehr als 5000 Kämpfer der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK getötet worden. Zudem seien 355 Sicherheitskräfte in diesem Zeitraum ums Leben gekommen, sagte Erdogan am Montag nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu.

Im überwiegend von Kurden bewohnten Südosten der Türkei starben allein bei Kämpfen über Ostern Sicherheitskreisen zufolge fast 30 Extremisten und Soldaten. Die Waffenruhe hatte zwei Jahre gehalten. Seit ihrem Ende hat die Gewalt in der Region deutlich zugenommen.

Militärangaben zufolge wurden am Wochenende in den Städten Nusaybin, Sirnak und Yuksekova 25 PKK-Kämpfer getötet. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen kamen in der Stadt Nusaybin zwei Soldaten ums Leben, als Extremisten Sprengsätze in einem Gebäude zündeten, das von den Sicherheitskräften untersucht wurde.

PKK wirbt neue Kämpfer an

Bei einem Bombenanschlag in der an der Grenze zu Syrien gelegenen Stadt starb zudem ein Polizist. Ein weiterer Soldat wurde bei einem Angriff von Heckenschützen getötet. In Sarioren wurde ein Lokalpolitiker erschossen, wie es weiter aus Sicherheitskreisen hieß. Bei einer Bombenexplosion seien zudem drei Soldaten verletzt worden.

Wie in Nusaybin, wo seit Mitte März eine Ausgangssperre gilt, versucht das Militär seit Monaten, Kämpfer der PKK auch aus anderen Städten der Region zu vertreiben. Experten zufolge gelingt es der PKK aber, immer neue Kämpfer anzuwerben. Die oppositionelle Kurdenpartei HDP erklärte, seit Dezember seien bei den Militäraktionen auch rund 500 Zivilisten getötet worden.

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.