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BKA-Chef Holger Münch Seit 2000 – elf Terroranschläge in Deutschland vereitelt

Ist Deutschland mehreren Anschlägen entkommen? BKA-Chef Holger Münch zufolge sind seit 2001 elf Attentate vereitelt worden. Fast 500 Personen gelten als besonders gefährlich - Tendenz steigend.

Seit der Jahrtausendwende sind nach Angaben von BKA-Chef Holger Münch elf Terroranschläge in Deutschland vereitelt worden. "Wir können aus der Vergangenheit schon sehen, der Islamismus ist auch hier präsent. Aber es ist nicht nur Glück, sondern auch ein gutes Zusammenwirken der Sicherheitsbehörden", sagte der Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA) am Dienstag in der "Radiowelt am Morgen" auf Bayern 2. "Wir hoffen natürlich, dass das Glück dem Tüchtigen auch weiterhin hold bleibt."

Nähere Details nannte Münch nicht. Aktuell gebe es keine konkreten Hinweise auf einen weiteren, geplanten Anschlag. Aber: "Wir sind sehr wachsam."

Generell sieht er auch in Deutschland eine erhöhte Terrorgefahr: "Wir können festhalten, dass Europa, und damit auch Deutschland, im Zielspektrum des islamistischen Terrorismus steht. Damit gehen wir hier ein Deutschland von einem erhöhten Anschlagsrisiko aus."

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Das BKA prüfe laufend mögliche Verbindungen zu den Attentätern von Brüssel. Bislang könne seine Behörde aber nur feststellen, "dass Deutschland als Transitland genutzt wurde und keine direkten Verbindungen bestehen".

Allerdings habe man auch in Deutschland relevante Personen, die gefährlich seien. "Wir zählen aktuell 470 solcher Gefährder, und die Zahl ist in den letzten Jahren stark gestiegen."

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