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Umfrage zur Berlin-Wahl AfD landet nur auf Platz fünf

Geht der AfD die Puste aus? Bei der Senatswahl in Berlin könnten die Rechtspopulisten unter Beatrix von Storch eine Schlappe erleiden. Einer Umfrage zufolge kommt die AfD nur auf neun Prozent.

Die rot-schwarze Koalition in Berlin verliert fünf Monate vor der Senatswahl am 18. September an Zustimmung. Das ergibt die März-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der "Berliner Zeitung" vom Dienstag.

Demnach büßten SPD und CDU jeweils zwei Prozentpunkte im Vergleich zum Februar ein. Die SPD käme nun nur noch auf 27 Prozent, die CDU auf 19 Prozent, wenn am kommenden Sonntag Abgeordnetenhauswahl wäre. Damit rutschte die CDU erstmals seit 2011 unter 20 Prozent und liegt nur noch einen Punkt vor den Grünen (18 Prozent), die einen Punkt im Vergleich zu Februar dazu gewannen. Die Linken verharren bei 14 Prozent.

Während die AfD in bundesweiten Umfragen auf 13 Prozent kommt, schwächeln die Rechtspopulisten in Berlin. Laut Forsa käme der Berliner Landesverband, der von Beatrix von Storch geführt wird, auf neun Prozent (+ zwei Punkte).

Die FDP kommt dagegen erstmals seit 2011 wieder auf sechs Prozent (+ zwei Punkte). Die Liberalen waren 2011 mit dem historisch schlechten Ergebnis von nur 1,8 Prozent aus dem Landesparlament ausgeschieden.

Berliner sind unzufrieden mit Großer Koalition

In so einem Sechs-Parteien-Parlament verlöre die große Koalition auch bei den Meinungsforschern von Forsa die Mehrheit bei den Wählern. Sie kämen zusammen nur noch auf 46 Prozent. Auch bei der Umfrage von Infratest dimap vom Februar ("Berliner Morgenpost", rbb-Abendschau) hatten SPD (25 Prozent) und CDU (21 Prozent) nur noch 46 Prozent erreicht. Bei der Wahl 2011 waren beide zusammen noch auf eine stabile Mehrheit von 51,6 Prozent (SPD: 28,3 Prozent, CDU: 23,3 Prozent) gekommen.

Zufrieden mit der Arbeit des rot-schwarzen Senats ist danach nur noch ein gutes Drittel der Berliner (35 Prozent). Im August 2015 waren es noch 43 Prozent. Besonders stark verlor die SPD an Zustimmung bei den Berlinern. Nur 38 Prozent bewerteten die Arbeit der SPD positiv, ein Minus von 5 Punkten. Die Zustimmung zur Arbeit der CDU blieb auf niedrigerem Niveau (30 Prozent) relativ konstant (- 2 Punkte). So wünschen sich auch nur 27 Prozent der Befragten eine Neuauflage von Rot-Schwarz.

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Möglich wären ein rot-rot-grünes Bündnis, wofür sich jedoch nur 14 Prozent aussprechen. Noch weniger wünschen sich die frühere rot-rote Koalition zurück (10 Prozent). Doppelt so viele – 21 Prozent – wären für Rot-Grün, für das es rechnerisch jedoch nicht reicht.

Eindeutig fallen die Zustimmungswerte für den Regierenden Bürgermeister und seinen Herausforderer aus: Bei einer (nicht möglichen) Direktwahl würden sich 49 Prozent für den Michael Müller (SPD) und nur 16 Prozent für Innensenator Frank Henkel (CDU) entscheiden.

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