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Sondierung in Baden-Württemberg Grün-schwarze Landesregierung rückt näher

Winfried Kretschmann und Thomas Strobl tauschten ihre Ideen aus - und lobten anschließend die "gute Atmosphäre". Ob Grüne und CDU ein Bündnis eingehen werden, hängt nun zunächst von der Union ab.

Zweieinhalb Wochen nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg haben Grüne und CDU ihre Sondierungsgespräche abgeschlossen. Nach einem letzten Treffen am Dienstag in Stuttgart will die CDU-Spitze am Mittwochabend über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen entscheiden. Beide Seiten hoben nach den Sondierungen die gute Atmosphäre der Gespräche hervor. Ein grün-schwarzes Regierungsbündnis unter Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) gilt derzeit als wahrscheinlich.

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Die Gespräche hätten in "angenehmer, verbindlicher Atmosphäre" stattgefunden, sagte Kretschmann nach dem Sondierungsgespräch. Beide Parteien müssten sich bei einer Zusammenarbeit "in ihrem Markenkern" wiederfinden. Das gehe aber nur, wenn beide zu Kompromissen bereit seien.

Auch CDU-Landeschef Thomas Strobl lobte die "gute Atmosphäre" der Gespräche. Grüne und CDU seien auf der Suche nach Wegen, "wie wir das Land in den kommenden fünf Jahren voranbringen können". Ein von Vertrauen geprägtes Arbeitsverhältnis könne das Land mehr voranbringen als eine Liebesheirat.

Warten auf grünes Licht von der Unionsspitze

Am Mittwochabend will der CDU-Landesvorstand über das weitere Vorgehen beraten. Sollte die Unionsspitze grünes Licht für Koalitionsverhandlungen geben, dürften die Gespräche schon in den nächsten Tagen beginnen. Die Grünen müssen dafür keine weiteren Beschlüsse fassen.

"Koalitionsverhandlungen steht aus unserer Sicht nichts im Wege", sagte die Landesvorsitzende Thekla Walker nach dem Sondierungsgespräch. Anspruch der Grünen sei es, am 12. Mai den Ministerpräsidenten zu wählen.

Bei der Landtagswahl am 13. März waren die Grünen dank der Popularität Kretschmanns klar stärkste Kraft vor der CDU geworden. Die bisherige grün-rote Koalition verlor aber ihre Mehrheit. Die rechnerisch möglichen Dreier-Bündnisse aus Grünen, SPD und FDP sowie CDU, SPD und FDP sind vorerst vom Tisch. Die FDP lehnt eine Ampel-Koalition ab, die SPD eine sogenannte Deutschland-Koalition mit CDU und FDP. Damit bleibt nur noch eine grün-schwarzes Bündnis.

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