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Karl-Theodor zu Guttenberg Deutsche wollen Ex-Verteidigungsminister zurück

Comeback für Guttenberg? Fünf Jahre nach der Plagiatsaffäre wünschen sich 48 Prozent der Deutschen die Rückkehr des Freiherrn in die Politik. Selbst eine Kanzlerkandidatur sei laut Umfrage möglich.

Fünf Jahre nach der Affäre um seine Doktorarbeit ist Karl-Theodor zu Guttenberg fast so beliebt wie einst. Einer neuen Forsa-Umfrage zufolge möchte die Mehrheit der Deutschen den früheren Wirtschafts- und Verteidigungsminister zurück in der Politik sehen. 48 Prozent der Befragten würden eine Rückkehr Guttenbergs begrüßen, 38 Prozent sind dagegen, 14 Prozent haben keine Meinung.

Doch noch mehr fördert die Umfrage, die im Auftrag der Zeitschrift "Frau im Spiegel" erstellt wurde, zutage: Demnach wünschen sich 36 Prozent der Guttenberg-Anhänger sogar eine Kandidatur als Kanzler. Bezogen auf alle Befragten wären dies 17 Prozent. Besonders Männer trauen dem CSU-Politiker das Regierungsamt zu.

Publizistin und Beraterin Gertrud Höhler hält dies ebenfalls nicht für abwegig. "Angela Merkel ist deswegen noch im Amt, weil es in der CDU keinen passablen Nachfolger gibt", sagte sie der Zeitschrift. "Vielleicht sollte sich die Union überlegen, ob nicht die CSU den nächsten Kanzlerkandidaten stellt."

Im Februar 2011 war Guttenberg der Dokotortitel aberkannt worden, kurz darauf legte er sein Amt als Verteidigungsminister nieder und zog mit seiner Familie in die USA. Seitdem übt er verschiedene Beraterfunktionen aus, unter anderem für die Lufthansa und die EU-Kommission. Im Oktober 2015 berief CSU-Chef Horst Seehofer Guttenberg in sein Wahlkampfkompetenzteam.

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