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Propaganda Mit diesen Bildern will der IS weiter Angst säen

Kurz nach den Anschlägen in Brüssel ist neues Propagandamaterial des IS aufgetaucht. Mit Fotomontagen ruft die Miliz Anhänger dazu auf, Anschläge zu verüben – auch auf Ziele in Deutschland.

Unter anderem mit einer Fotomontage des Köln-Bonner Flughafens rufen IS-Terroristen nach den Anschlägen von Brüssel andere Islamisten zu terroristischen Attacken auf. "Was deine Brüder in Belgien schafften, schaffst du auch!", steht im unteren Drittel des Bildes, das außerdem einen Terroristen vor dem in Rauch gehüllten Flughafengebäude zeigt.

Aufrufe wie diese sind allerdings nicht unüblich. Insbesondere nach Anschlägen arbeitet die Terrormiliz verstärkt mit Propaganda-Bildern und -videos, auch um Angst zu schüren. Die aktuellen Fotomontagen waren laut "Bild"-Zeitung am Nachmittag in Sozialen Netzwerken aufgetaucht.

Neben der Montage des Flughafens Köln-Bonn veröffentlichte der IS noch einige weitere Motive. Eines zum Beispiel zeigt das Kanzleramt in Flammen, davor wieder ein maskierter IS-Kämpfer. Titel des Bildes: "Deutschland ist ein Schlachtfeld".

Ein Bild mit IS-Flagge und Kämpfern beschönigt den Kampf gegen die "Feinde Allahs". Deutschland, der große Feind - das soll auch eine weitere Fotomontage propagieren. Hierauf ist ein Kampfjet zu sehen sowie weinende Kinder. Es enthält die Aufschrift: "Willst du noch weiter trauern oder endlich handeln". Damit will die Miliz offensichtlich auf die Einsätze in Syrien anspielen.

Belgischer Premier womöglich Anschlagsziel

Indes wurde bekannt, dass der belgische Premierminister Charles Michel möglicherweise auch Ziel von Anschlägen gewesen sein könnte. Wie "Spiegel Online" mit Bezug auf belgische Medien berichtet, sollen auf der Festplatte eines sichergestellten Computers Pläne und Fotos vom Amtssitz und einer Wohnung Michels gefunden worden sein. Bestätigt wurden diese Angaben von offizieller Seite bisher nicht. Ein Sprecher der Regierung sagte nur, dass es für die Gebäude verstärkte Sicherheitsmaßnahmen gebe.

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Bei den Anschlägen am Brüsseler Flughafen und in der U-Bahn vor rund einer Woche wurden 32 Menschen getötet. Hinzu kommen die drei Selbstmordattentäter. Nach den Anschlägen gab es mehrere Anti-Terror-Razzien der Polizei. In einigen Fällen war die Verbindung zu den Anschlägen von Brüssel aber nicht klar.

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