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Gefährliche Geschenke Worauf zu Weihnachten geachtet werden muss

Alle Jahre wieder wird die Vorfreude auf Weihnachten durch Produktwarnungen getrübt - auch in diesem Jahr. Damit die Adventszeit ruhig verläuft, haben wir die wichtigsten Tipps zusammengestellt.

Verbraucherschützer, Polizei und Experten des TÜV haben den Verbrauchern in den vergangenen Tagen wieder eine Menge Ratschläge für die Adventszeit mit auf den Weg gegeben.

Schneesprays

Wer seinen Tannenbaum mit aufgesprühtem Schnee verschönern oder damit seine Fenster winterlich dekorieren möchte, sollte vorsichtig sein: Die Umweltschutzorganisation Greenpeace warnt vor gesundheitsgefährdenden Stoffen in sogenannten Schneesprays. In vier von sechs getesteten Produkten seien "krebserzeugende Substanzen in hohen Konzentrationen" gefunden worden; in drei untersuchten Eiskristallsprays seien aber keine gefährlichen Stoffe entdeckt worden. Greenpeace rät Verbrauchern, den Schnee aus der Dose nicht in Räumen zu verwenden und Kinder von der aufgesprühten Dekoration fernzuhalten.

Spielzeug

Puppen, Autos und Plüschtiere auf dem Gabentisch bringen Kinderaugen zum Leuchten - und das noch mehr, wenn mit ihnen ein Held aus Comicheften oder Fernsehserien ins Kinderzimmer einzieht. Doch sogenannte Merchandising-Produkte sind nicht immer unbedenklich, wie «Öko-Test» warnt. In Kunststoff- und Plüschfiguren wurden demnach Chemikalien gefunden, die zum Teil unter Krebsverdacht stehen. In Bettwäsche fanden sich hautreizende Stoffe; in Aufdrucken auf Taschen Schadstoffe. Fahrzeugautos aus Hartplastik dagegen erwiesen sich als schadstofffrei.

Lichterketten

Mit ihren heimlichen Testkäufen im Internet, in Baumärkten und in Billigläden decken Experten regelmäßig Mängel an Lichterketten auf. In diesem Jahr kam der TÜV Rheinland zu einem besonders besorgniserregenden Urteil: Mehr als die Hälfte der 52 geprüften Lichterketten erfüllten nicht einmal die Mindestanforderungen der Europäischen Union. Bei jeder fünften bestand demnach sogar akute Stromschlag- oder Verbrennungsgefahr bei Temperaturen von über 100 Grad Celsius. Bei einem Großteil fehlten laut TÜV wichtige Warn- und Sicherheitshinweise; andere wiesen wiederum Konstruktionsmängel auf.

Süßes aus dem Adventskalender

Mit jedem Türchen kommen Kinder dem Heiligen Abend ein Schokoladen-Stückchen näher. Doch ganz unbedenklich ist die süße Überraschung in zahlreichen Adventskalendern nicht. Die Stiftung Warentest fand in der Schokolade aus 24 Adventskalendern Rückstände aus Mineralölen und ähnlichen Substanzen. In neun Kalendern enthielten die Schokostücke dem Test-Ergebnis zufolge sogar besonders kritische Stoffe, und zwar aromatische Mineralöle. Wahrscheinlich stammen die Öle aus dem Verpackungskarton. Dieser wird laut Stiftung Warentest häufig aus Recycling-Papier hergestellt, das mit mineralölhaltigen Farben bedruckt ist.

Zimtsterne

Sie sind bei Groß und Klein in der Vorweihnachtszeit beliebt. Doch viele zimthaltige Leckereien enthalten die leberschädigende Subtanz Cumarin. Ein gewisser Anteil ist in Lebensmitteln erlaubt. Diese Höchstwerte werden laut Bundesinstitut für Risikobewertung beispielsweise erreicht, wenn ein Kleinkind mit einem Gewicht von 15 Kilogramm etwa sechs Zimtsterne oder hundert Gramm Lebkuchen isst. Ein maßvoller Genuss ist also ratsam.

Alkohol auf dem Weihnachtsmarkt

Pünktlich zum Start der Weihnachtsmarkt-Saison warnt die Berliner Polizei vor Giftanschlägen im bunten Treiben. Im vergangenen Jahr hatte ein Unbekannter auf mehreren Weihnachtsmärkten der Hauptstadt Passanten kleine Schnapsflaschen unter dem Vorwand angeboten, Vater geworden zu sein. Darin waren KO-Tropfen enthalten. Viele Opfer mussten sich übergeben oder litten unter Schwindel, Krämpfen und Erinnerungslücken. Die Polizei rät deshalb, nichts ungeprüft von Fremden anzunehmen und darauf zu achten, dass Flaschen noch richtig verschlossen sin

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