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Künstlicher Verschleiß Elektro-Hersteller arbeiten mit faulen Tricks

Verbraucher kostet die Strategie Milliarden Euro im Jahr, die Müllberge werden immer größer: Elektronikhersteller bauen ihre Produkte einer neuen Studie zufolge immer öfter immer kurzlebiger.

Die Grünen fordern schärfere Vorschriften für die Hersteller von Elektrogeräten, damit es keine "eingebauten Schwachstellen" mehr gibt. Mit dem Vorstoß soll verhindert werden, dass Waschmaschine, Toaster & Co. bereits nach kurzer Lebensdauer wieder komplett ersetzt werden müssen. Erforderlich seien "klare Vorgaben für die Reparierbarkeit und Austauschbarkeit von Einzelteilen und die Überarbeitung des Gewährleistungs- und Garantierechts", sagte die verbraucherpolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Nicole Maisch.

Eine Studie im Auftrag der Fraktion listet zahlreiche Beispiele bei elektronischen Geräten wie Druckern, Kopfhörern, Waschmaschinen oder Elektrozahnbürsten auf. Die Hersteller sorgten immer häufiger für Schwachstellen in ihren Geräten, damit diese schneller verschleißen oder kaputt gehen. So würden Hersteller Bauteile verwenden, die einen frühzeitigen Defekt auslösten. Auch würden technische Tricks angewendet, um die Nutzungsdauer eines Gerätes zu verkürzen. Moniert werden etwa nicht austauschbare Akkus und fest verklebte Gehäuse, die sich nicht öffnen lassen, wie auch die "Süddeutsche Zeitung" und die "Saarbrücker Zeitung" berichteten.

Die Leidtragenden sind laut dem Gutachten die Kunden, die in immer kürzeren Abständen neue Produkte kaufen müssten. Der künstliche Verschleiß koste sie mehrere Milliarden Euro im Jahr. Einer der Autoren, der Verbraucherexperte Stefan Schridde, sagte dem Blatt, er habe in den vergangenen Jahren an die 2000 Hinweise ausgewertet.

Die Grünen-Umweltexpertin Dorothea Steiner nannte die Strategie eine "Schweinerei". Frühzeitiger Verschleiß verursache "auch immense Müllberge".

Die Branche wies die Kritik zurück. "Elektro-Hausgeräte sind langlebig", sagte Werner Scholz, zuständiger Geschäftsführer im Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI). Von den fast 180 Millionen Geräten in deutschen Haushalten seien fast 75 Millionen älter als zehn Jahre. "Ein Verbraucher, dessen Waschmaschine schon nach relativ kurzer Zeit kaputt geht, wird das nächste Gerät sicherlich von einem anderen Hersteller kaufen."

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