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Red Bull & Co. So gefährlich sind Energy Drinks

Red Bull, Rhino`s oder Monster Energy: Stiftung Warentest hat 25 Energiegetränke untersucht. Im besten Fall seien sie überflüssig, im schlimmsten Fall, bei hohem Konsum, tödlich.

Red Bull ist die wohl bekannteste Energy-Drink-Marke in Deutschland und verspricht laut Werbung, Flügel zu verleihen. Verbraucher greifen daher gerne zu der Marke mit den roten Stieren oder zu den Konkurrenzprodukten. Keine anderen alkoholfreien Getränke haben im letzten Jahr so starke Umsatzsteigerungen verzeichnet wie Red Bull und Konsorten. Nach Angaben der Marktforschungsfirma Packaged Facts wurden 2012 weltweit Energiegetränke im Wert von umgerechnet 9,7 Milliarden Euro verkauft - ein Anstieg von 14 Prozent seit 2008.

Die Stiftung Warentest nahm jetzt den Boom in der Branche zum Anlass, um die Energy-Drinks genau unter die Lupe zu nehmen. 24 Hersteller der vermeintlichen Powerbrausen testete das Institut und kam zu teils bedenklichen Ergebnissen.

Kaum Unterschiede in Zusammensetzung

Die Getränke unterscheiden sich demnach nur selten in ihrer Zusammensetzung. Fast alle locken die Kundschaft mit ungewöhnlich klingenden Zutaten, wie Taurin, Inosit oder Glucuronolacton. Doch für die leistungssteigernde Wirkung dieser Zutaten gäbe es keine wissenschaftlichen Beweise, so die Stiftung. Der wachmachende Effekt beruhe einzig und allein auf zwei altbekannten Zutaten: Koffein und Zucker. Beides ist in Energy Drinks hochdosiert vorhanden und kann für Konsumenten gefährlich werden.

"Die Gefahr der Überdosierung mit Koffein durch Energy Drinks ist relativ hoch", warnt Stiftung Warentest. Schwangere, stillende Mütter, Kinder und koffeinempfindliche Menschen sollten die Drinks komplett meiden. Und auch für andere Verbraucher lauern Gefahren - mit teils schwerwiegenden Folgen.

In Kombination mit Alkohol oder Sport sollten die Koffeinbrausen auf keinen Fall getrunken werden. Die Konsequenzen dieser Mischung könnten Herzrhythmusstörungen, Krampfanfälle oder Nierenversagen sein. Laut Stiftung Warentest habe es auch vereinzelt Todesfälle in diesem Zusammenhang gegeben.

Vorsicht bei "Energy-Shots"

Besonders vorsichtig sollten Verbraucher mit sogenannten "Energy-Shots" sein, Energiegetränke in kleinen, dafür aber sehr hoch dosierten Portionen. In einer 60-Mililiter-Flasche von Red Bull fand Stiftung Warentest fast genauso viel Koffein wie in der 250-Mililiter-Dose. Die Verbraucherorganisation "Foodwatch" fordert schon seit längerer Zeit, die "Shots" erst ab 18 Jahren zu verkaufen und mit deutlichen Warnhinweisen zu versehen.

Zwar gelten seit Juni 2013 Obergrenzen für Koffein- und Zuckergehalte in den Drinks, doch vor diesem Datum produzierte Produkte müssen die Vorgaben noch nicht erfüllen. Das Fazit der Stiftung Warentest: "Die Energy Drinks sind bestenfalls überflüssig, bei literweisem Konsum aber gefährlich."

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