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Breitband-Ausbau Highspeed-Internet trotz Schnecken-DSL

Der Breitband-Ausbau in Deutschland geht schleppend voran. Das Ziel, dass 2018 jeder Haushalt mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde surfen kann, scheint unrealistisch. Doch es gibt Alternativen, die beinahe überall verfügbar sind.

Viele Verbraucher auf dem Land und aus kleineren Städten schauen neidisch auf das Internet-Angebot in den Großstädten. Denn während dort schon heute viele Haushalte weit schneller im Internet unterwegs sind, als mit der vom Bund bis 2018 angepeilten Mindestgeschwindigkeit von 50 MBit/s, müssen Verbraucher außerhalb von Großstädten teilweise mit sechs MBit/s oder weniger über die Datenleitungen schleichen. Doch wer mehr Geschwindigkeit für seinen Internet-Zugang will, kann Alternativen nutzen – eine davon ist sogar flächendeckend verfügbar.

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Anbieter wie Vodafone und die Telekom bieten Tarife mit Internet-Zugang und Festnetz-Anschluss über den Mobilfunkstandard LTE an. Verbraucher müssen hierbei allerdings beachten, dass es reine LTE-Tarife ausschließlich mit Volumenbegrenzung gibt. Der Internetzugang wird mit bis zu 100 MBit/s zwar deutlich schneller, nach Verbrauch des Highspeed-Volumens ist dafür aber auch Schluss mit Schnellsurfen. Bei Vodafone wird die Downloadgeschwindigkeit nach einem Datenumsatz von zehn bis 30 Gigabyte auf 384 Kilobit pro Sekunde gedrosselt.

Telekom bündelt DSL und LTE

Einen Schritt weiter geht die Telekom: Sie kombiniert DSL und LTE und bündelt die Bandbreite beider Zugangsarten. Verbraucher mit IP-basiertem DSL-Anschluss können ihren DSL-Anschluss also mit Hilfe von LTE aufwerten. Damit lässt sich die maximal über die Telefonleitung erreichbare Downloadrate um bis zu 100 MBit/s steigern  – und das als echte Flatrate, also ohne Highspeed-Volumen. Voraussetzung für die Hybrid-Tarife der Telekom ist neben dem IP-basierten DSL-Anschluss die Verfügbarkeit von LTE im Telekom-Netz.

Preislich liegen die Magenta-Zuhause-Hybrid-Tarife mit den entsprechenden Tarifen ohne LTE-Beschleunigung gleichauf – rechnerisch entstehen allerdings Mehrkosten, da der Hybrid-Router der Telekom mit zehn Euro zu Buche schlägt. Mangels Alternativen ist der Verbraucher auf die Hardware der Telekom angewiesen.

Internet über Satellit funktioniert fast überall

Eine DSL-Alternative, die garantiert überall funktioniert, ist Internet über Satellit. Damit kann der Verbraucher Daten mit bis zu 22 MBit/s herunterladen. Gewisse Voraussetzungen müssen aber dennoch erfüllt sein: So muss etwa eine Sat-Schüssel mit freier Sicht auf den Internet-Satelliten installiert werden. Neben einer Genehmigung des Vermieters für die Montage einer Sat-Schüssel benötigt der Verbraucher also auch den notwendigen Platz. Sat-Tarife sind je nach Anbieter als Flatrate oder mit Volumenbegrenzung erhältlich. Für Online-Spiele und Videotelefonie eignet sich der Internet-Zugang über Satellit wegen der verhältnismäßig langen Reaktionszeit nicht. 

Mit einer Verfügbarkeitsprüfung findet der Verbraucher heraus, ob DSL oder eine der genannten Alternativen bei ihm zu Hause verfügbar sind. Dabei empfiehlt sich die Prüfung über ein Vergleichsportal, das bindet nämlich sämtliche Anbieter und Zugangswege in den Verfügbarkeits-Check mit ein und vergleicht die Effektivpreise der Tarife miteinander.

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