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Stiftung Warentest Teuerster Rauchmelder schneidet am schlechtesten ab

Ein günstiger Preis ist bei Rauchmeldern kein Qualitätsmerkmal. Die Stiftung Warentest gab einem 103 Euro teurem Gerät die Note mangelhaft. Zwei 20-Euro-Geräte hingegen schnitten gut ab.

Bei Rauchmeldern bedeutet ein hoher Preis offenbar nicht unbedingt auch hohe Qualität. Die Stiftung Warentest verglich in der Januar-Ausgabe ihrer Zeitschrift "Test" insgesamt 14 Geräte, davon vier per Funk vernetzbare Modelle. Sieben Rauchmelder bekamen die Note "Gut" – das teuerste getestete Gerät wurde als einziges mit "mangelhaft" bewertet.

Der mit einem Preis von 103 Euro gelistete Funk-Rauchmelder auf dem letzten Platz zeichnete sich den Testern zufolge nicht nur durch umständliche Handhabung aus, sondern verweigerte es auch, selbst im dichtesten Test-Qualm Alarm zu schlagen. Der teuerste funklose Melder für knapp 40 Euro erhielt zwar die Note "Gut", landete aber hinter günstigeren Geräten auf Platz drei. Das beste Gerät ohne Funk im Test kostete 26,50 Euro, das beste mit Funk 94 Euro.

Geräte ohne Funk sind Trumpf

Mit zwei Modellen für je 20 Euro landeten die günstigsten Angebote bei den Funklosen beide auf Platz zwei. Die Geräte ohne Funk seien die richtige Wahl für alle, die einfache und langlebige Rauchmelder suchen, empfahl "Test".

Bewohnern von Häusern oder großen Wohnungen rieten die Tester hingegen zu teureren Funkmeldern. Denn diese vernetzten sich untereinander und warnten so auch schnell, wenn anderswo im Zuhause Feuer ausbricht.

Für die Bewertung entscheidend waren laut "Test" die Zuverlässigkeit und Lautstärke des Alarms, die Bedienbarkeit der Geräte und deren Robustheit sowie die beigefügten Erklärungen des Herstellers zur Funktionsweise.


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Generell bewerteten die Tester nur solche Geräte, die mit einer Lithium-Langzeitbatterie über eine garantierte Mindestlaufzeit von zehn Jahren verfügen. Rauchmelder mit kurzlebigeren Alkalibatterien seien zwar zunächst günstiger zu haben, wegen des benötigten Batteriewechsels und der daraus entstehenden Risiken sei dies jedoch "Sparen an der falschen Stelle".

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