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Stiftung Warentest So schlecht ist "das gute" Olivenöl wirklich

Olivenöl wird in Deutschland immer beliebter. Feinschmecker lassen sich dieses auch gerne etwas mehr kosten. Ein Test nimmt hochwertiges Olivenöl unter die Lupe. Die Ergebnisse sind katastrophal.

Olivenöle der Güteklasse "nativ extra", die eigentlich als qualitativ besonders hochwertig gelten, sind laut "Stiftung Warentest" meist schlechter als ihr Ruf. Bei einer Untersuchung der Tester fielen 13 von 26 durch und bekamen die Note "mangelhaft", wie die Stiftung mitteilte. Dabei stellt die EU-Olivenölverordnung besonders strenge Anforderungen an diese Güteklasse: Die Öle müssen Grenzwerte für viele chemische Parameter einhalten, exakt gekennzeichnet sein und nicht den kleinsten Fehler in Geruch und Geschmack aufweisen.

Doch viele Produkte im Test erfüllen diese Anforderungen laut Stiftung Warentest nicht. Sie schmeckten beispielsweise ranzig oder modrig und hätten deshalb auf die niedrigere Güteklasse "nativ" herabgestuft werden müssen. Vier von ihnen waren demnach sogar hoch mit dem möglicherweise krebserregenden Mineralöl-Kohlenwasserstoff-Typ Moah belastet.

Nur ein Olivenöl ist gut

Zudem kennzeichnete kein untersuchter Anbieter sein Öl gemäß den Vorgaben der Verordnung, sodass dem Verbraucher wichtige Informationen beim Kauf fehlten. Bei fünf Ölen – vier laut Etikett aus Italien, eins aus Spanien – war die Ortsbezeichnung sogar falsch. Eine Laboranalyse ergab große Abweichungen zwischen angegebener und tatsächlicher Herkunft.

Bio-Olivenöle halten der Stiftung Warentest zufolge auch nicht das, was sie versprechen. Vier der sechs getesteten Olivenöle mit dem Bio-Siegel bekamen die Note "mangelhaft". Nur ein Olivenöl erzielte die Note "gut". Es kommt aus Spanien, kostet 40 Euro pro Liter und ist nur online oder im Feinkosthandel erhältlich. Vier weitere Olivenöle bekamen zumindest die Note "befriedigend". Sie kosten zwischen 14,20 und 20 Euro pro Liter. Eins von ihnen ist ein Bio-Olivenöl.

Trotz der schlechten Testergebnisse rät die Stiftung Warentest nicht grundsätzlich vom Verzehr des Öls ab. Eigentlich ist es nämlich sehr gesund – aufgrund des hohen Anteils einfach ungesättigter Fettsäuren. Der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland liegt bei rund einem Liter pro Jahr – weit hinter Griechen, Spaniern und Italienern. In den Hauptproduktionsländern werden pro Jahr und Kopf zwischen 10 und 20 Litern verbraucht.

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