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Check24-Verbrauchertipp Das sind die heimlichen Stromfresser im Haushalt

PC, Laptop, Fernseher und sonstige Unterhaltungselektronik: Die Summe dieser Geräte ist einer der größten Posten in der Stromrechnung. Vor allem Single-Haushalte müssen blechen.

Die EnergieAgentur.NRW untersuchte den Stromverbrauch von über einer halben Million Haushalte, in denen zwischen einer und fünf Personen leben. Bei den verschiedenen Haushaltsgrößen sind es zum Teil recht unterschiedliche Bereiche, die den größten Anteil an der Stromrechnung haben. Die Informations- und Unterhaltungselektronik ist jedoch bei allen Haushaltsgrößen einer der größten Stromkostenverursacher.

Nur ein Bereich ist ein noch größerer Stromfresser in Privathaushalten: die Warmwasserbereitung. Bei Haushalten mit Durchlauferhitzer hat die Warmwasserbereitung einen Anteil von rund 27 Prozent am Gesamtstromverbrauch.

Andersherum sind die jährlichen Stromkosten eines Fünf-Personen-Haushalts, der Wasser nicht mithilfe von Strom erwärmt, um rund 580 Euro geringer als bei Haushalten mit Durchlauferhitzer. Ein Zwei-Personen-Haushalt zahlt jährlich rund 280 Euro weniger für Strom, wenn kein Durchlauferhitzer genutzt wird.

Mehr als ein Viertel der Stromkosten

Mit einem Anteil von 23,4 Prozent am Gesamtstromverbrauch folgt die Informations- und Unterhaltungselektronik auf Platz zwei der stromintensivsten Bereiche in Privathaushalten. Dabei ist der Anteil in Ein-Personen-Haushalten besonders hoch: Hier verursachen Computer, Fernseher und Co. mit 25,7 Prozent mehr als ein Viertel der Stromkosten.

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Computer, Laptop und Zubehör haben dabei mit 14,2 Prozent am Gesamtstromverbrauch einen etwas größeren Anteil als der Bereich „TV/ Audio“ (11,5 Prozent). "PC, Notebook und Monitor, Drucker, Router, Telefon, TV-Gerät, HiFi-Anlage, DVD-Player, Radios: Die Vielzahl dieser Geräte schlägt auch bei der Stromrechnung deutlich zu Buche", so Tom Küster von der EnergieAgentur.NRW. Ein Single-Haushalt gebe jährlich rund 166 Euro für den Strom für Fernseher und Co. aus, ein Vier-Personen-Haushalt 319 Euro, erklärt Küster weiter.

Gespart werden kann hier beispielsweise, indem man vermeidet, Geräte im Standby-Modus laufen zu lassen oder die Helligkeit des Bildschirms von Fernseher und Computer verringert. Auch ein Anbieterwechsel zu einem günstigeren Stromtarif kann die Kosten senken.

In zwei Bereichen hat ein Single-Haushalt Vorteile

Ein Single-Haushalt benötigt außerdem vergleichsweise viel Strom für die Bereiche "Kühlen" (14,0 Prozent des Gesamtstromverbrauchs) und "Kochen" (13,5 Prozent). Bei einer vierköpfigen Familie dagegen entfällt auf diese Bereiche mit 9,0 und 9,7 Prozent ein deutlich geringerer Anteil des Gesamtstromverbrauchs.

Bei den Bereichen "Waschen" und "Spülen" dagegen verhält es sich genau andersherum. Wäschetrockner und Geschirrspüler sind in einem Vier-Personen-Haushalt mit 7,9 bzw. 6,2 Prozent am Gesamtstromverbrauch deutlich stromintensiver als in einem Single-Haushalt, wo sie mit einen Anteil von 2,2 bzw. 2,3 Prozent eine eher unbedeutende Rolle im Hinblick auf die jährliche Stromrechnung haben.

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