5200 Jobs fallen weg Commerzbank streicht jede zehnte Stelle
19.06.2013 Die Commerzbank will in den nächsten dreieinhalb Jahren rund 5200 Stellen abbauen - vor allem im Privatkundengeschäft. Verdi kritisierte den Jobbau als "nicht nachvollziehbar".
19.06.2013 Die Commerzbank will in den nächsten dreieinhalb Jahren rund 5200 Stellen abbauen - vor allem im Privatkundengeschäft. Verdi kritisierte den Jobbau als "nicht nachvollziehbar".
19.06.2013 Verdi kritisiert die Commerzbank für den geplanten Stellenabbau. Weltweit sollen bis zu 5000 Jobs gestrichen werden, die Hälfte davon in Deutschland.
19.06.2013 Das Handy in die Toilette fallen lassen, den Fernseher runterwerfen - es klingt nach Kleinigkeiten. Doch für die Versicherer wird Betrug einer Studie zufolge zunehmend zum Problem, das...
19.06.2013 Das Online-Netzwerk Facebook hat nach eigenen Angaben mittlerweile mehr als eine Million Werbekunden. Man wolle den "über eine Million Unternehmen" danken, die bei Facebook als Werbekunden aktiv...
| Merck KGaA | 125,30 | +1,62% |
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| Henkel Vz | 76,08 | +0,86% |
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| Fresenius | 94,50 | +0,80% |
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| RWE St | 25,91 | -1,65% |
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| ThyssenKrupp | 14,93 | -2,13% |
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| Lanxess | 52,07 | -3,50% |
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Die Weltwirtschaft läuft nicht rund: Die Euro-Zone steckt in der Rezession fest, wie die am Dienstag veröffentlichte Umfrage des Markit-Instituts unter Einkaufsmanagern signalisiert. Die USA wackeln, China schwächelt - und auch anderen großen Schwellenländern wie Russland fehlt der Schwung. Eine Übersicht:
In der größten Volkswirtschaft der Welt dürfte es auch in diesem Jahr keinen echten Aufschwung geben. Der Internationale Währungsfonds (IWF) senkte seine Wachstumsprognose zuletzt von 2,1 auf 1,9 Prozent - wenig für amerikanische Verhältnisse. 2012 hatte es noch ein Plus von 2,2 Prozent gegeben. Besonders der Sparzwang steht einem stärkeren Wachstum im Weg: So senkte die Regierung ihre Ausgaben um 85 Milliarden Dollar, während Steuererhöhungen die Einkommen der US-Bürger zu Jahresbeginn so stark drückten wie seit zwei Jahrzehnten nicht mehr.
Die Währungsunion kommt nicht aus der Krise. Die EU-Kommission erwartet, dass das Bruttoinlandsprodukt 2013 um 0,3 Prozent und damit das zweite Jahr in Folge schrumpft. In Krisenstaaten wie Spanien und Griechenland drücken Rekordarbeitslosigkeit und Steuererhöhen den privaten Konsum, während in Deutschland die Unternehmen wegen des ungewissen Ausgangs der Schuldenkrise weniger investieren und die Exporte unter der schwachen Weltkonjunktur leiden.
Keine andere Notenbank hat im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt so viel Geld in die Wirtschaft gepumpt wie die Bank of England - mit mäßigem Erfolg. Die Regierung halbierte zuletzt ihre Wachstumsprognose für dieses Jahr auf 0,6 Prozent. Wegen der trüben Aussichten für die wirtschaftliche Entwicklung und die Staatsfinanzen entzog mit Fitch bereits die zweite große Rating-Agentur die Bestnote AAA für die Kreditwürdigkeit des Landes.
Auch in der Volksrepublik läuft es nicht richtig rund. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs im ersten Quartal mit 7,7 Prozent langsamer als erwartet. Dem Export-Weltmeister macht die schwache Nachfrage auf seinem wichtigsten Absatzmarkt Europa zu schaffen. Die Großbank RBS senkte ihre Wachstumsprognose für 2013 von 8,4 auf 7,8 Prozent. Ein langsameres Wachstum gab es zuletzt Ende der 1990er Jahre.
Die Wirtschaft ist im ersten Quartal mit 1,1 Prozent nur noch halb so stark gewachsen wie Ende 2012. Sowohl Exporte als auch Investitionen und Konsum verloren an Schwung. Da die Preise für Rohstoffe - dem größte Exportschlager - gefallen sind, befürchten einige Experten nun sogar eine Rezession. Das Wirtschaftsministerium senkte seine Wachstumsprognose für 2013 bereits von 3,6 auf 2,4 Prozent. Präsident Wladimir Putin fordert ein Konjunkturpaket.
Indien ist 2012 nur noch um 4,0 Prozent gewachsen. Das ist nur etwa halb so viel wie vor Ausbruch der weltweiten Finanzkrise 2008/09. In diesem Jahr sollen es 5,7 Prozent sein - das wäre noch immer weit unter dem von der Regierung angestrebten Wachstum von acht Prozent. Die schlechte Infrastruktur und Korruption schrecken viele ausländische Investoren ab.
19.06.2013 Die schwedische Modekette Hennes & Mauritz (H&M) hat im zweiten Quartal 2013 weniger Gewinn als im Vorjahreszeitraum gemacht.
19.06.2013 Die Deutsche Bank hat sich mit der Stadt Los Angeles im Rechtsstreit um Wohnhäuser geeinigt. Die Kläger hatten der Bank vorgeworfen, einer der "größten Slumlords der Stadt" zu sein.
19.06.2013 Kabel Deutschland droht eine Übernahmeschlacht: Nachdem der US-Riese Liberty Global eine Offerte abgab, hat nun auch Vodafone sein Angebot aufgestockt. Die Aktie schoss auf ein Rekordhoch.
19.06.2013 Aus der Peanuts-Locke werden Buchstaben: US-Finanzminister Jacob Lew hat seine Unterschrift für den US-Dollarschein geändert. Die ursprüngliche Krakelei hatte für Gespött gesorgt.
18.06.2013 In Venezuelas Supermärkten suchen die Menschen oft vergebens nach Klopapier. Das soll sich jetzt nach Hugo Chevez‘ Tod ändern, findet ein amerikanischer Konzern und investiert massiv.
Angesichts der schweren Rezession in vielen Euro-Ländern dürfte die Europäische Zentralbank (EZB) nach Einschätzung vieler Experten ihren Leitzins auf das Rekordtief von 0,5 Prozent senken. Während sich an der Zinsschraube kaum noch drehen lässt, bleiben der EZB noch eine ganze Reihe anderer Möglichkeiten, um die Konjunktur anzuschieben. Ein Überblick:
Banken können Geld bei der EZB parken, wofür sie in normalen Zeiten Zinsen bekommen. Damit sie das nicht tun, sondern das Geld als Kredite an die Wirtschaft weiterreichen, hat die Zentralbank diese Anlageform unattraktiv gemacht, indem sie den Zinssatz auf null gedrückt hat. Jetzt könnte die EZB noch einen Schritt weitergehen und negative Zinsen einführen: Legen die Banken ihr Geld bei der EZB an, müssten sie dann eine Art Strafgebühr zahlen. Zuletzt hat die dänische Notenbank dieses Experiment 2012 gewagt. Allerdings haben die dortigen Institute danach die Kreditzinsen erhöht.
Die Banken müssen zur Sicherheit Geld bei der EZB hinterlegen. Diese sogenannten Mindestreserven summieren sich auf etwa 100 Milliarden Euro. Würde die EZB die Anforderungen lockern und beispielsweise nur noch die Hälfte als Sicherheit verlangen, hätten die Banken zusätzlich 50 Milliarden Euro zur Verfügung. Dieses Geld könnten sie als Kredite ausreichen.
Der niedrigste Leitzins nützt nichts, wenn die Banken keine Kredite austeilen. Nach der jüngsten EZB-Umfrage klagt jedes neunte kleine und mittelgroße Unternehmen der Euro-Zone darüber, keinen Zugang zu Bank-Krediten zu haben. Mit einem Trick nach britischem Vorbild könnte die EZB das ändern. Dort können sich Banken für jedes Pfund, das sie kleinen und mittleren Unternehmen zur Verfügung stellen, zehn Pfund zu Vorzugskonditionen bei der Bank of England leihen.
Wenn Banken Geld von der EZB haben wollten, mussten sie bis 2007 Wertpapiere mit Top-Bonität als Sicherheit hinterlegen. Die Anforderungen hat sie seither mehrfach gesenkt - und könnte es weiter tun, um die Institute bei Kasse zu halten. Denn das ist die Voraussetzung für neue Kredite. Die Währungshüter könnten beispielsweise Aktien oder US-Staatsanleihen akzeptieren.
Die Europäische Investitionsbank (EIB) kann am ehesten die kleineren und mittleren Unternehmen mit Geld versorgen. Seit 2009 kann sich die EIB bei der EZB Geld leihen, um es anschließend weiterzureichen. Die Währungshüter könnten solche Förderbanken mit zusätzlicher Liquidität ausstatten.
Die Kreditzinsen in vielen Krisenstaaten sind noch immer recht hoch. Um sie zu drücken, könnte die EZB nach amerikanischem Vorbild eine lange Niedrigzinsphase ankündigen. Die Federal Reserve hat erklärt, ihren Leitzins bis mindestens Mitte 2015 auf "extrem niedrigen Niveau" zu halten. Ringt sich die EZB zu einer ähnlichen Aussage durch, könnte dies die Zinsen im längeren Laufzeitbereich drücken.
18.06.2013 Krise, was für eine Krise? Immer mehr Menschen haben Millionen auf dem Konto. Trotz Schuldenkrise und Rekordarbeitslosigkeit wuchs die Zahl der Millionäre in Europa 2012 deutlich an.
18.06.2013 Anleger und Analysten bewerten die Aussichten für die deutsche Wirtschaft optimistisch. Der ZEW-Index stieg mit 38,5 Zählern auf ein Drei-Monats-Hoch und damit stärker als prognostiziert.
18.06.2013 Nach der Pannenserie beim neuen "Dreamliner“ will Boeing wieder in die Erfolgsspur zurück. Mit der verlängerten Version des Superjets wollen die Amerikaner dem Airbus-Modell A350 direkte...
18.06.2013 Easyjet hat einen Milliardendeal an Airbus vergeben. Der Billigflieger kauft dem Flugzeugbauer 135 Mittelstrecken-Flieger vom Typ A320 ab. Noch steht hinter dem Deal aber ein Fragezeichen.
18.06.2013 Deutschland hat Frankreich erstmals seit drei Jahren bei den Lohnsteigerungen überholt. Dank der robusten Konjunktur hatten deutsche Arbeitnehmer 2012 ein dickeres Plus in der Brieftasche.