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Wirtschaft BayWa profitiert vom Anstieg der Agrarpreise

Steigende Getreidepreise und das wachsende Interesse an erneuerbaren Energien haben Europas größtem Agrarhandelskonzern BayWa im zweiten Quartal zu einem Gewinnsprung verholfen.

«Wir haben eine fulminante Aufholjagd im zweiten Quartal liefern können», sagte Vorstandschef Klaus Josef Lutz am Donnerstag in München. Auch in der zweiten Jahreshälfte erwartet der Konzern gute Geschäfte, eine konkrete Prognose gab er aber nicht ab.

Im ersten Halbjahr sei der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 3,7 auf 3,8 Milliarden Euro gestiegen. Der Gewinn vor Steuern kletterte um knapp 18 Prozent auf 35,9 Millionen Euro, nachdem zum Ende des traditionell schwachen ersten Quartals noch ein Verlust entstanden war. «Das Ergebnis des zweiten Quartals übertrifft - abgesehen vom Ausnahmejahr 2008 - alle Ergebnisse der vorherigen Jahre», sagte Lutz.

Vor allem im Geschäft mit erneuerbaren Energien legte BayWa deutlich zu. Über die darauf spezialisierte Tochter BayWa r.e. erzielte der Konzern mehr als 150 Millionen Euro Umsatz, bis zum Jahresende sind rund 350 Millionen Euro geplant. BayWa hatte das Geschäft mit erneuerbaren Energien zu einem neuen Schwerpunkt erklärt. Auch weitere Zukäufe in diesem Bereich hält Lutz für möglich. «Sinnvollen Ergänzungen des Geschäftsportfolios stehen wir aufgeschlossen gegenüber.»

Fast die Hälfte seines gesamten Umsatzes erzielte der Konzern mit rund 1,7 Milliarden Euro zum Halbjahr im Agrargeschäft, zu dem vor allem der Handel mit landwirtschaftlichen Produkten zählt. Auch für das Gesamtjahr zeigte sich Lutz zuversichtlich. «Mit dem Agrarsegment werden wir zufrieden sein.» Von einem Rekordjahr wollte er aber nicht sprechen.

Der rasante Preisanstieg beim Getreide hängt nach Einschätzung von Lutz unter anderem mit den befürchteten Ernteeinbußen durch die Dürre in Russland und Überschwemmungen in Kanada zusammen. Daneben trage aber auch die zunehmende Nachfrage aus China und das wachsende Engagement von Spekulanten zu der Entwicklung bei. Große Fonds seien mit Milliarden eingestiegen und könnten die Preise beeinflussen.

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