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Gutachter-Studie Zukunft von Schlecker weiter offen

Ein von Baden-Württemberg beauftragter Gutachter ist skeptisch, dass die insolvente Drogeriekette Schlecker überleben kann. Dass bald ein neuer Investor gefunden werden könne, sei nicht sicher.

Die 11.000 vor der Entlassung stehenden Beschäftigten der Drogeriemarktkette Schlecker müssen bis zur letzten Minute um ihre Zukunft bangen. Zahlreiche Bundesländer waren am Montag noch zu keiner Zusage bereit, ob sie finanziell eine Transfergesellschaft absichern werden. Eine solche Gesellschaft würde als Übergangslösung die 11.000 Betroffenen vor dem abrupten Fall in die Arbeitslosigkeit bewahren. In Thüringen haben 69 Filialen geschlossen.

Aus dem Thüringer Wirtschaftsministerium hieß es: Die in der Vorwoche vereinbarten Unterlagen wie ein Gutachten zum Risiko der Ausfallbürgschaft liegen inzwischen vor, müssen aber noch ausgewertet werden. Das Kabinett in Erfurt werde sich am Dienstag damit befassen.

Entscheidung fällt am Mittwoch

Die endgültige Entscheidung über die Gründung der Transfergesellschaft fällt an diesem Mittwoch. Dann entscheidet Baden-Württemberg, ob es mit einer Bürgschaft von rund 70 Millionen Euro in Vorleistung geht und damit den Weg für die Transfergesellschaft ebnet. Allerdings hatte Finanzminister Nils Schmid (SPD) die anderen Länder aufgefordert, schriftlich ihre Bereitschaft zu erklären, sich anschließend an den finanziellen Risiken zu beteiligen. Ein gemeinsames Vorgehen aller Bundesländer war zuvor gescheitert.

Ein von Baden-Württemberg beauftragter Gutachter ist für ein Überleben der insolventen Drogeriekette Schlecker äußerst skeptisch. Es sei "nicht gewährleistet", dass sich innerhalb von sechs Monaten ein Investor finde, erklärt die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) in einer nun aufgetauchten ihrer Studie. Auch ein Weiterbetrieb in Eigenregie sei angesichts der vielen unrentablen Läden "sehr herausfordernd".

Konkrete Zusagen gab es bis zum Montag allerdings nur aus Hamburg, dem Saarland und Rheinland-Pfalz. An diesem Dienstag entscheiden auch Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Bayern. Abwartend gaben sich Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und Berlin. Als eher skeptisch gelten Sachsen, Niedersachsen und Hessen.

Noch hofft Schlecker

Die Gewerkschaft Verdi mahnte die Politik zur Eile. "Während sich die Politik in dieser Frage bereits seit Wochen kaum vorwärts bewegt, sollen die Frauen in Windeseile existenzentscheidende Weichenstellungen für ihr Leben vornehmen", kritisierte Stefanie Nutzenberger, Verdi-Bundesvorstandsmitglied für den Handel. Bis zu diesem Dienstag müssen sie entscheiden, ob sie in die Transfergesellschaft wechseln wollen - obwohl noch gar nicht klar ist, ob es diese Auffanglösung überhaupt geben wird.

In einer Transfergesellschaft würden die Beschäftigten voraussichtlich bis zu sechs Monate lang 80 Prozent ihres letzten Nettogehalts bekommen. Außerdem würden sie in Weiterbildungskursen auf neue Stellen vorbereitet.

Die 11.000 vor der Entlassung stehenden Schlecker-Beschäftigten - die meisten von ihnen sind Frauen - hatten schon am Samstag ihren letzten regulären Arbeitstag. 2200 Filialen waren am Wochenende endgültig geschlossen worden. Mit dem um 40 Prozent ausgedünnten Filialnetz will das Unternehmen, das von Anton Schlecker gegründet wurde, seine Rettung schaffen.

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