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Inflation macht Druck Chinas Wirtschaft wächst langsamer

Chinas Wirtschaftsboom hat sich im ersten Quartal unerwartet verlangsamt. MInisterpräsident Wen Jiabao macht die Inflation für das langsamste Wachstum seit drei Jahren verantwortlich.

Chinas Führung sieht Risiken für die weitere Entwicklung der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt. Vor allem das Risiko einer steigenden Inflation sorge für Druck, sagte Ministerpräsident Wen Jiabao. Die Regierung werde die Steuerung der Wirtschaft verbessern und die Beschränkungen auf dem Immobilienmarkt fortsetzen. China versucht unter anderem die Kreditvergabe der Banken zu drosseln, um Preissteigerungen zu dämpfen.

Viele Experten gehen davon aus, dass eine Blase auf dem Immobilienmarkt das gesamte Wirtschaftswachstum weiter bremsen könnte. Chinas Wirtschaft legte zu Jahresanfang so schwach wie seit fast drei Jahre nicht mehr. Im ersten Quartal stieg das Bruttoinlandsprodukt zwar mit einer Jahresrate von 8,1 Prozent. Experten hatten aber mit 8,3 Prozent gerechnet. Damit schwächte sich die Wirtschaftsleistung das fünfte Quartal in Folge ab. Ende 2011 hatte es noch ein Plus von 8,9 Prozent gegeben.

Wen will Kaufkraft ankurbeln

Das Statistikamt sprach von einem "gemäßigten schnellen Wachstum". Die Wirtschaft des großen Schwellenlandes ist im globalen Vergleich zwar immer noch ein Lichtfleck, doch kann sein Wachstum nur noch weniger zur globalen Erholung beitragen. Die Führung in Peking hatte im März ihre Wachstumsprognose für 2012 bereits auf 7,5 Prozent gedrosselt - es wäre das geringste Plus des boomenden Schwellenlandes seit 1990.

Chinas Prognose liegt aber traditionell deutlich unter der tatsächlichen Entwicklung. Nach einem schwachen Januar und Februar deuten die Wirtschaftsdaten im März auf eine Erholung hin, wie das Statistikamt berichtete. Die Wirtschaft habe sich stabilisiert. Die Industrieproduktion stieg im ersten Quartal insgesamt um 11,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Wen hatte angekündigt, die Kaufkraft der Verbraucher zu stärken und damit die Inlandsnachfrage anzukurbeln.

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