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Hoher Absatz in China Für Volvo läuft's wieder rund

Nachdem Volvo vom aufstrebenden chinesischen Autobauer Geely aufgekauft wurde, konnte der schwedische Autohersteller seine Verkäufe in China in einem Jahr um mehr als die Hälfte steigern.

Der schwedische Autobauer Volvo will in diesem Jahr weltweit und insbesondere in China schneller als der Markt wachsen. "Wir haben ein gutes Jahr", sagte Richard Monturo, Vizepräsident für Marketing, am Dienstag auf der internationalen Automesse in Peking. Auf dem größten Automarkt der Welt in China habe Volvo im vergangenen Jahr ein Plus von 54 Prozent auf 47.140 Autos und allein im ersten Quartal einen Zuwachs von 24 Prozent verzeichnet. "Die Wiedergeburt von Volvo hat gerade erst begonnen."

Nach dem Einstieg des großen chinesischen Autoproduzenten Geely sei Volvo, das früher zu Ford gehörte und vier Jahre lang zum Verkauf stand, wiederbelebt und praktisch von früheren Zwängen durch den US-Konzern befreit worden. "Plötzlich waren wir wieder unabhängig", erklärte Monturo.

Als einziges schwedisches Unternehmen besucht der chinesische Regierungschef Wen Jiabao am Dienstag aus Deutschland kommend bei seinem Schweden-Besuch das Volvo-Werk in Gothenburg.

Bis 2020 will Volvo weltweit rund elf Milliarden US-Dollar investieren. Der globale Absatz soll sich auf 800.000 fast verdoppeln. Davon soll ein Viertel in China verkauft werden, wo sich der Absatz sogar vervierfachen soll. Die Zahl der Modelle werde auf 15 oder 16 mehr als verdoppelt, berichteten Volvo-Kreise. Trotz der Zugehörigkeit zum aufstrebenden chinesischen Autobauer Geely behalte Volvo aber seine Unabhängigkeit. "Volvo bleibt Volvo, Geely bleibt Geely", sei das Motto, sagte Monturo.

In Schwellenländern laufen die Geschäfte gut

Allerdings stehe der chinesische Hersteller den Schweden bei ihrer Expansion in China mit Rat zur Seite. Beide werden auch ein Gemeinschaftswerk in China eröffnen, wofür die Genehmigung praktisch vorliegt. "Wir machen jeden Monat zwei neue Händler auf." Der Wettbewerb besonders mit den deutschen Herstellern wie Audi, Mercedes, BMW oder Volkswagen sei "sehr hart". "Wir bilden Leute aus und bemühen uns, sie trotz der hohen Fluktuation in China auch zu behalten."

"Wir sind zuversichtlich, dass wir weltweit unseren Plan einhalten werden - und das bedeutet, schneller als der Markt zu wachsen", sagte Monturo. Der Markt in Westeuropa sei zwar schwierig, aber in den Schwellenländern wie China, Russland, Brasilien und Südostasien liefen die Geschäfte gut. Auch die USA hätten sich erholt. Der Personenwagenmarkt soll in diesem Jahr in China nach Schätzungen um 5 bis 10 Prozent wachsen, der Premiummarkt um 15 bis 20 Prozent.

Die Erfahrungen mit Geely seien "großartig"

Mit der Übernahme durch Geely habe der chinesische Autobauer dem schwedischen Unternehmen "Ressourcen und emotionalen Schwung gegeben". Es habe auch in Schweden ängstliche Stimmen angesichts der chinesische Investition gegeben. Die Erfahrungen mit Geely seien aber "großartig, fantastisch" gewesen, sagte Monturo. Im 21. Jahrhundert werde die Welt globaler. "Jeder kann etwas vom anderen lernen."

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