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Trotz Ärger bei Reebok Adidas hebt Prognose an

Überraschung in Herzogenaurach: Adidas ist stärker als erwartet in das neue Jahr gestartet - Umsatz und Gewinn steigen stärker als angenommen. Ärger gibt es jedoch bei der Tochter Reebok.

Der Sportartikelausrüster Adidas ist stärker als erwartet in das neue Jahr gestartet und hat zugleich die Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Der Konzernumsatz dürfte 2012 währungsbereinigt um annähernd zehn Prozent steigen, teilte Adidas am Montag überraschend mit. Der Konzerngewinn dürfte um 12 bis 17 Prozent zulegen. Bislang hatte Adidas beim Umsatz eine Steigerung von 5 bis 9 Prozent und beim Gewinn von 10 bis 15 Prozent in Aussicht gestellt.

Der Start in das Jahr lief für Adidas zum Teil deutlich besser, als es viele Analysten berechnet hatten. Wachstumsraten in China und Japan sowie bei der Tochter TaylorMade-Adidas-Golf fielen höher aus als ursprünglich erwartet, teilte Adidas mit. Experten gehen zudem davon aus, dass die bevorstehende Fußballeuropameisterschaft dem Konzern bereits das Geschäft angekurbelt hat.

Teurer Ärger bei Reebok

Der Umsatz legte in den ersten drei Monaten um 17 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro zu. Das Betriebsergebnis verbesserte sich um 30 Prozent auf 409 Millionen Euro. Der Konzerngewinn stieg auch aufgrund einer niedrigeren Steuerquote um 38 Prozent auf 289 Millionen. Den vollständigen Quartalsbericht will der Konzern am Donnerstag (3. Mai) vorlegen.

Adidas teilte allerdings auch mit, dass Verfehlungen bei der Tochter Reebok den Konzern insgesamt knapp 200 Millionen Euro kosten könnten. Der Konzern nannte keine Details, weil er den selbst aufgedeckten Fall erst genauer untersuchen wolle. Juristische Schritte wurden bisher nicht eingeleitet.

Allerdings wurde das alte Management schon Ende März vor die Tür gesetzt. Neuer Indien-Chef ist seitdem der Kanadier Claus Heckerott, den Vertrieb verantwortet seit April der Franzose Frederic Serrant.

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