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USA erwarten Monstersturm "Sandy" sorgt für Wirtschaftschaos

Wall Street, Google, Pfizer: Monstersturm "Sandy" sorgt für wirtschaftliches Chaos an der US-Ostküste. Zahlreiche Flugverbindungen müssen gestrichen werden. Auch die "New York Times" reagiert.

Starkregen, Hochwasser, Schnee und heftiger Wind: Die US-Ostküste bereitet sich unter Hochdruck auf den Jahrhundertstum "Sandy" vor. Vor allem die Metropolen New York und Washington sind gefährdet. Viele Einwohner suchen Schutz und flüchten ins Landesinnere. Doch der Monsterstum beeinträchtig auch die US-Wirtschaft.

Wall Street geschlossen

Die Wall Street bleibt wegen Sturmgefahr geschlossen. An allen US-Aktienmärkten fällt zum Wochenauftakt wegen "Sandy" der Handel aus. Dies ordnete in der Nacht die US-Wertpapieraufsichtsbehörde SEC in New York an. Ob am Dienstag wieder gehandelt wird, war bis zuletzt noch unklar. Das letzte Mal stand die amerikanische Finanzwelt nach den Terroranschlägen vom 11. September 2011 derart still.

Um das Hauptquartier der Investmentbank Goldman Sachs errichteten Arbeiter am Sonntagnachmittag Betonbarrikaden, um das Eindringen von Wasser zu verhindern. Vor der Warenterminbörse Nymex stapelten sich Sandsäcke. Das Gebäude liegt direkt am Hudson River und damit in einer der Evakuierungszonen. Die Bauarbeiten am nahen One World Trade Center - früher "Freedom Tower" genannt - kamen zum Erliegen.

Google-Präsentation fällt aus

Bei der Ortswahl für die Vorstellung neuer Mobilfunk-Produkte hat Microsoft mehr Glück als der Rivale Google gehabt. Der Internet-Konzern musste am Wochenende seine Veranstaltung in New York wegen des Hurrikans "Sandy" absagen. Microsoft kann dagegen in San Francisco wie geplant sein neues Smartphone-Betriebssystems Windows Phone 8 präsentieren.

Von dem Google-Termin wurden neue Geräte mit dem Android-System erwartet, darunter ein weiteres Nexus-Smartphone und ein größeres Nexus-Tablet zusätzlich zu einer aufgefrischten 7-Zoll-Version.

Keine Bezahlschranken mehr

Wegen der besonderen Nachrichtenlage um "Sandy" setzen zwei der renommiertesten Zeitungen der Welt ihre Bezahlschranken im Internet aus. Sowohl die "New York Times" als auch das Wirtschaftsblatt "Wall Street Journal" kündigten an, in den kommenden Tagen darauf zu verzichten, Lesern von Texten über "Sandy" nach einigen kostenlosen Artikeln eine Web-Anmeldung und Geld abzuverlangen. Die Unterbrechung der sogenannten Paywall gilt sowohl für die Webseiten "nytimes.com" und "WSJ.com" als auch für die Apps, also die mobilen Anwendungen der Medienangebote.

Pfizer verschiebt Quartalsbilanz

Der US-Pharmakonzern Pfizer hat die Bekanntgabe seiner Zahlen für das dritte Quartal wegen "Sandy" verschoben. Wie der weltgrößte Pharmahersteller am Sonntagabend (Ortszeit) in New York mitteilte, verschieben sich die Vorlage der Quartalsbilanz sowie eine Telefonkonferenz für Analysten vom 30. Oktober auf den 1. November.

Gestrichene Flugverbindungen

Am größten deutschen Flughafen in Frankfurt sind wegen "Sandy" bereits zwölf Flüge in die USA gestrichen worden. Betroffen seien Passagiere mehrerer Airlines, sagte ein Sprecher des Flughafenbetreibers Fraport. Die meisten der Maschinen sollten in Richtung New York abheben, abgesagt wurden auch Flüge nach Boston, Washington und Philadelphia. Fluggästen riet der Sprecher, sich bei ihren Fluggesellschaften zu informieren.

Allein die Lufthansa strich bundesweit für Montag und Dienstag insgesamt 13 Flüge an die US-Ostküste - zunächst war von 15 die Rede gewesen. "Wir konnten zwei Flüge wieder einrichten", sagte ein Sprecher der Fluggesellschaft. Die beiden Maschinen sollten erst nach Durchzug des Wirbelsturms landen.

Die Fluggesellschaft Air Berlin strich beispielsweise in Düsseldorf jeweils drei Flüge von und nach New York. Abgesagt wurden Flüge an den Airports Frankfurt, München und Düsseldorf. Mit den Verbindungen in die Vereinigten Staaten sollten auch die Rückflüge nach Deutschland ausfallen.

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