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Auf 33 Milliarden Euro Siemens steigert Umsatz durch grüne Technik

Sparsamere Industrieanlagen, intelligente Stromnetze und Gaskraftwerke: Mit umweltschonender Technik erwirtschaftet Siemens inzwischen 42 Prozent seines Umsatzes - Tendenz steigend.

Siemens hat seinen Umsatz mit Energiespar- und Umwelttechnik im abgelaufenen Geschäftsjahr um 10 Prozent auf 33 Milliarden Euro gesteigert. "Wir helfen unseren Kunden, ihre Energiekosten zu senken. Deshalb sind unsere Produkte für sie auch in Krisenzeiten interessant", sagte Siemens-Vorstand Barbara Kux in München . "Das ist gut für die Aktionäre, und das ist gut für die Umwelt".

Mit umweltschonender Technik erwirtschaftet der Elektrokonzern inzwischen 42 Prozent seines Umsatzes - Tendenz steigend. Der größte Treiber ist die Nachfrage nach energieeffizienten Lösungen - von sparsameren Industrieanlagen, Gebäude- und Medizintechnik bis zu intelligenten Stromnetzen und Gaskraftwerken mit besonders hoher Energieausbeute. Beispiel: Das neue Düsseldorfer Gaskraftwerk hat eine Ausbeute von 61 Prozent, bundesweiter Durchschnitt heute sind 38 Prozent. Energieeffizienz "macht zwei Drittel unseres Umweltportfolios aus", sagte Kux. Dazu kommt das Geschäft mit Windkraft und Umwelttechnik.

Der Weltmarkt für umweltschonenden Technik sei heute zwei Billionen Euro groß und wird sich bis zum Jahr 2025 auf vier Billionen verdoppeln. "Wir sind absolut führend. Siemens ist weltweit der größte Anbieter von Umwelttechnologie", sagte Kux. Dabei werde genauso auf die Gewinnmarge geachtet wie im übrigen Geschäft: "Bei der Profitabilität gelten die gleichen Anforderungen."

Umweltportfolio wächst

Der Elektrokonzern hat seinen Umsatz mit energieeffizienter und grüner Technik seit 2008 von 19 auf 33 Milliarden Euro erhöht. Ob das selbstgesteckte Umsatzziel von 40 Milliarden Euro im Jahr 2014 erreicht werde, hänge aber von der Wirtschaftslage sowie von den weiteren Übernahmen oder Verkäufen ab, sagte Kux.

Siemens hat kürzlich den Verkauf des defizitären Solarthermie- und des Abwassergeschäfts angekündigt. Auf der anderen Seite lässt die Übernahme des britischen Bahntechnik-Herstellers Invensys das Umweltportfolio wachsen. Zum Umweltportfolio zählt Siemens sein Geschäft mit Produkten, die deutlich energieeffizienter sind als das bisher verwendete Produkt oder der Marktdurchschnitt, sowie das Geschäft mit erneuerbaren Energien und Umwelttechnik.

Mit Siemens-Produkten hätten die Kunden ihren Kohlendioxid-Ausstoß im Geschäftsjahr 2012 um 332 Millionen Tonnen gesenkt. "Das entspricht 40 Prozent des CO-2 Ausstoßes von Deutschland", sagte Kux. Dow Jones hat Siemens kürzlich als das nachhaltigste Indu

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