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Randale befürchtet Opel sagt Jubiläumsfeier in Bochum ab

Kein Fest zum 50. Jahrestag: Aus Angst vor Krawallen hat Opel das Bochumer Werksjubiläum abgesagt. Die Opelaner kümmert das offenbar wenig: Der Betriebsrat hat eine eigene Veranstaltung angekündigt.

Grabesruhe statt Protest: Weil Opel bei der für Samstag geplanten Feier zum 50-jährigen Werksjubiläum in Bochum Randale gegen das angekündigte Aus der Fahrzeugproduktion befürchtete, sagte der Autobauer die Veranstaltung ab. "Angesichts der Diskussion über die Zukunft des Bochumer Fahrzeugbaus ist zu erwarten, dass die Veranstaltung einen anderen Charakter bekommt", teilte Opel mit. Die Entscheidung sei von der Werksleitung in Abstimmung mit der Stadt Bochum getroffen worden.

Der Betriebsrat des Bochumer Werks reagierte am Donnerstag empört und warf dem Unternehmen vor, "Aufrufe von Splittergruppen" als Vorwand für die Absage genommen zu haben. Das Jubiläum sei als Familienfeier geplant gewesen. Zahlreiche Vereine, Verbände, Künstler und private Initiativen hätten ihre Unterstützung zugesagt. "Natürlich hätten tausende Besucher an diesem Tag auch ihre Solidarität mit dem Bochumer Opel-Werk und den Beschäftigten gezeigt", sagte Betriebsratschef Rainer Einenkel. "Davor hatte die Unternehmensleitung Angst."

Betriebsrat will verhandeln

Die mit Arbeitnehmervertretern der vier Opel-Standorte und Vertretern der IG-Metall-Bezirke besetzte Tarifkommission forderte Opel auf, am 8. und 15. Januar "abschließende Verhandlungen" über die Beschäftigungssicherung aufzunehmen. "Wir erwarten den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen deutlich über 2016 hinaus und damit einhergehend belastbare und verlässliche Garantien für Beschäftigung." Auch nach 2016 werde am Standort Bochum Produktion genötigt. Als "vertrauensbildenden Schritt" solle der Opel-Vorstand den Beschluss zur Einstellung der Produktion von Getrieben in Bochum zurücknehmen.

Nach den Plänen der Rüsselsheimer GM -Tochter soll der Getriebebau in Bochum Ende nächsten Jahres beendet werden. Die Fahrzeugproduktion in der Ruhrgebietsstadt will Opel 2016 auslaufen lassen, wenn der aktuelle Familienwagen Zafira einen Nachfolger bekommen soll. Die IG Metall hatte dem Opel-Management einen offenen Konflikt angedroht, falls dieser nicht bald einen Plan vorlege, wie Opel aus der Verlusten geführt soll.

Opel hatte zu Wochenbeginn angekündigt, das Bochumer Automobilwerk mit 3365 Beschäftigten dichtzumachen. Die Entscheidung begründete Interimschef Thomas Sedran mit dem dramatisch geschrumpften Automarkt in Westeuropa und den hohen Überkapazitäten in der gesamten Branche. Der Rüsselsheimer Autobauer hatte bereits im Juni angekündigt, Bochum eine Galgenfrist von vier Jahren zu gewähren. Im Gegenzug sollten bis dahin für alle Standorte der verlustreichen GM-Tochter in Deutschland betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen werden.

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