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Wirtschaft Liikanen: EZB sorgt sich um Konjunktur in Europa

Die Europäische Zentralbank (EZB) befürchtet, dass sich die Konjunkturschwäche in vielen Krisenländern auf ganz Europa ausbreitet.

«Es gibt eine Reihe von Hinweisen darauf, dass die Konjunktur schwächer wird, nicht nur in den verschuldeten Staaten im Süden, sondern auch im Rest des Euro-Raums», sagte der finnische Notenbank-Chef Erkki Liikanen der Zeitung «Welt am Sonntag». «Die konjunkturelle Entwicklung bereitet uns Sorgen.» Von den Herausforderungen infolge der Schuldenkrise sei derzeit niemand ausgenommen, sagte das finnische EZB-Ratsmitglied weiter. «Auch nicht die deutsche Wirtschaft.»

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stellt sich unterdessen auf ein leicht sinkendes Wirtschaftswachstum im Wahljahr 2013 ein. «Ich gehe optimistisch in das Jahr, aber ich gehe auch bedacht in das Jahr. Denn wir sehen, dass sich auch hier das Wirtschaftswachstum etwas abschwächt», sagte Merkel in ihrer am Samstag ausgestrahlten wöchentlichen Videobotschaft. Die Aufgabe für 2013 sei, die wirtschaftliche Kraft des Landes zu erhalten und die Arbeitsplätze möglichst sicher zu machen. Das Bruttoinlandsprodukt wird nach Einschätzung des Institutes für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) 2013 voraussichtlich um 0,7 Prozent wachsen. 2012 waren es 0,8 Prozent.

Wichtiger Motor der Wirtschaft wird nach Einschätzung der deutschen Industrie der Export bleiben. Unter dem Strich dürften die Ausfuhren nach deren Schätzung um drei Prozent zulegen, nach plus vier Prozent 2012, berichtet die «Welt am Sonntag» unter Berufung auf einen bislang unveröffentlichten Außenwirtschaftsreport des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI). Getragen werde die Exportwirtschaft 2013 vor allem von der Nachfrage nach Maschinen, chemischen Erzeugnissen und Elektroprodukten. Dabei würden Kunden außerhalb Europas zunehmend wichtiger. 2012 dürften dem Bericht zufolge 43 Prozent der deutschen Exporte in Länder außerhalb der Europäischen Union gegangen sein, nach 38 Prozent 2009.

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