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Ermittlungen laufen Datenvernichtung bei der Deutschen Bank?

Ein schwerer Vorwurf kratzt erneut am Image der Deutschen Bank: 20 000 E-Mails sollen gelöscht worden sein - alle im Zusammenhang mit den Ermittlungen im CO2-Zertifikatehandel.

In der Affäre um betrügerischen Handel mit CO2-Zertifikaten werfen Ermittler der Deutschen Bank Medienberichten zufolge Datenvernichtung in großem Stil vor. Nach einer ersten Razzia im Frühjahr 2010 hatten die Behörden umfangreiche Dokumente rund um 40 Beschäftigte angefordert, um zu klären, inwieweit der Konzern an einem Umsatzsteuerkarussell beteiligt war.

Nach der Razzia in der vergangenen Woche berichtet der «Spiegel» nun unter Berufung auf die Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft, das Material sei verzögert und unvollständig geliefert worden. 20.000 E-Mails seien gelöscht worden, von neun Mitarbeitern seien überhaupt keine Mails geliefert worden.

Auch die "Bild"-Zeitung und die "Süddeutsche Zeitung" hatten über den Vorwurf der Datenvernichtung berichtet.

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