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Trendwende nicht in Sicht EU-Arbeitslosigkeit auf Rekordhoch

18,7 Millionen Menschen in der Euro-Zone haben keinen Job. Einen höheren Wert hat es seit dem Start der Währungsunion 1999 noch nicht gegeben. Am stärksten betroffen sind Griechenland und Spanien.

Die Rezession lässt die Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone auf immer neue Rekordwerte steigen. Im Dezember hatten 18,7 Millionen Männer und Frauen keinen Job, wie das Statistikamt Eurostat in Brüssel mitteilte. Einen höheren Wert hat es seit dem Start der Währungsunion 1999 noch nicht gegeben. Im Vergleich zum November ist das eine Zunahme um 16.000, während die Zahl der Arbeitslosen gemessen am Vorjahresmonat um fast 1,8 Millionen zulegte. Die Arbeitslosenquote verharrte bei 11,7 Prozent.

Ein baldige Trendwende ist nicht in Sicht. Einer Umfrage des Markit-Instituts unter Tausenden Industriebetrieben zufolge wurden im Januar den zwölften Monat in Folge Stellen abgebaut - und zwar in allen Ländern, mit Ausnahme der Niederlande. In Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich beschleunigte sich der Jobabbau sogar. Die Unternehmensberatung Ernst & Young befürchtet, dass die Zahl der Arbeitslosen bis Anfang 2014 über die Marke von 19 Millionen und die Quote auf zwölf Prozent steigen könnte. Die höchste Arbeitslosigkeit weist Griechenland mit 26,8 Prozent aus, gefolgt von Spanien mit 26,1 Prozent.

BIP der EU geschrumpft

Allerdings gibt es Hoffnung, dass es ab der zweiten Jahreshälfte wirtschaftlich allmählich wieder bergauf geht. Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie der Euro-Zone kletterte im Januar um 1,8 auf 47,9 Punkte, wie das Markit-Institut mitteilte. Das ist der höchste Stand seit knapp einem Jahr. Damit näherte sich das Barometer der Marke von 50 Zählern, ab der es Wachstum signalisiert. "Die Daten geben Anlass zur Hoffnung, dass die Wende zum Besseren im ersten Quartal ansteht", sagte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson. "Vorausgesetzt, es gibt keine neuen Hiobsbotschaften beim Thema Schuldenkrise, dürfte die Euro-Zone unseren Daten zufolge zur Jahresmitte wieder auf Wachstumskurs sein."

Das Bruttoinlandsprodukt der Währungsunion ist im Frühjahr und Sommer 2012 geschrumpft. Für das vierte Quartal wird ebenfalls ein Minus erwartet, nachdem mit Deutschland die größte Volkswirtschaft Europas einen Einbruch um 0,5 Prozent meldete.

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