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Debatte um Chefgehälter Winterkorn verzichtet auf Millionen

VW-Chef Martin Winterkorn verzichtet für das abgelaufene Geschäftsjahr auf Millionen Euro Gehalt. Der Konzern befürchtet, dass ein erneuter Anstieg öffentlich nicht zu vermitteln gewesen wäre.

VW-Boss Martin Winterkorn will angesichts der Debatte über eine Begrenzung von Managergehältern auf Geld verzichten. "Bei allem Erfolg des Konzerns können die Steigerungen nicht ins Uferlose gehen", sagte er dem "Spiegel". Nach den bisher geltenden Regeln würde Winterkorn rund 20 Millionen Euro für das abgelaufene Geschäftsjahr an Festgehalt, Boni und weiteren erfolgsabhängigen Zahlungen einstreichen.

Bereits im vergangenen Jahr war eine breite Diskussion entbrannt, weil der Konzernchef 2011 einschließlich Erfolgsboni 16,6 Millionen Euro verdiente. Zuzüglich einer Nachzahlung für das vorangegangene Jahr waren es sogar rund 17,5 Millionen.

Kampf um den Autothron

"Ich gehe davon aus, dass ich für das Jahr 2012 weniger bekomme als für das Jahr 2011", sagte Winterkorn. VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh hatte bereits gewarnt, ein Anstieg auf 20 Millionen Euro wäre in der Öffentlichkeit nicht zu vermitteln. Er sprach sich für eine Deckelung aus.

Der Vorstand arbeitet derzeit neben neuen Zielen für den stark gewachsenen Autokonzern auch an einem neuen Regelwerk für das Vergütungssystem des Managements, das an Absatz und Rendite des Unternehmens gekoppelt ist. Darüber soll der Aufsichtsrat Unternehmenskreisen zufolge im Rahmen der Beratungen über die Bilanz für das abgelaufene Jahr am 22. Februar entscheiden.

Die von der Bundesregierung eingesetzte Kommission über gute Unternehmensführung (Corporate Governance) hatte sich für eine Begrenzung von Managementgehältern ausgesprochen, will den börsennotierten Unternehmen dabei aber keine Vorgaben geben.

Ziel von VW ist Osterloh zufolge, den Anstieg der Managementbezüge rückwirkend so zu dämpfen, dass Winterkorns Gehalt für 2012 unter 17 Millionen Euro bleibt.

Der Wolfsburger Autokonzern wird das von Winterkorn bei seinem Amtsantritt vor sechs Jahren für 2018 gesteckte Ziel von weltweit mehr als zehn Millionen verkauften Fahrzeugen vermutlich deutlich früher erreichen. Im abgelaufenen Jahr hatte der Konzern erstmals die Marke von neun Millionen Einheiten überschritten und lag damit - ohne die beiden Lkw-Töchter MAN und Scania - dicht hinter der Opel-Mutter General Motors auf Rang drei.

Unangefochtener Weltmarktführer ist Toyota. Den begehrten Autothron will VW nach bisheriger Planung bis 2018 erklimmen. Ob das Management dieses Ziel offiziell nach vorne zieht, ist angesichts des scharfen Wettbewerbs und der Krise in Europa ungewiss.

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