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Bau-Dienstleister Roland Koch steuert Bilfinger durch die Krise

Der Bau-Dienstleister Bilfinger kommt mit Ex-Ministerpräsident Roland Koch gut durch die Krise. Im vergangenen Jahr konnte der Konzern seinen Gewinn steigern. Auch die Aktionäre dürfen sich freuen.

Der Bau-Dienstleister Bilfinger hat sich 2012 im schwierigen Umfeld der Schuldenkrise gut geschlagen und die eigenen Ziele erfüllt. Mit seinen Zahlen hat der Konzern die Markterwartungen übertroffen und mit einem hohen Dividendenvorschlag überrascht. Die Abkehr vom wenig einträglichen Baugeschäft und der Ausbau der Dienstleistungen rund um Kraftwerke, Öl- und Gasanlagen sowie Gebäude macht sich für die Mannheimer immer stärker bezahlt.

Konzernchef Roland Koch trimmt den Konzern seit seinem Amtsantritt im Sommer 2011 mit Zukäufen gezielt zum Dienstleister. Für das laufende Jahr zeigte sich Koch am Montag optimistisch. Die Aktie legte zum Handelsstart deutlich zu.

Baugeschäft weiter rückläufig

Die Aktionäre dürfen sich auf eine Dividende von 3 Euro freuen, die über den Markterwartungen liegt. Für 2011 hatte Bilfinger den Aktionären eine Gewinnbeteiligung von 3,40 Euro gezahlt - darin war allerdings ein Bonus von 90 Cent aus der Veräußerung des Australien-Geschäfts Valemus enthalten. Die Bilfinger-Aktien legten in den ersten Handelsminuten rund eineinhalb Prozent zu und waren damit an der MDax-Spitze.

Analyst Marc Nettelbeck von der DZ Bank zielte in seinem ersten Kommentar vor allem auf den Ausblick ab, den er insgesamt als positiv bezeichnete. Zusammen mit den Zahlen für 2012 bleibe er daher bei seiner Kaufempfehlung.

Wie der der <a xlink:actuate="onRequest" xlink:href="http://www.n24.de/nachrichten/wirtschaft/boerse.html?list=mdax" xlink:show="new" xlink:type="simple">MDax</a>-Konzern in Mannheim mitteilte, stieg die Leistung im Geschäftsjahr 2012 auch akquisitionsbedingt um 2 Prozent auf 8,64 Milliarden Euro. Vor allem im Geschäft mit Industrie- und Kraftwerksdienstleistungen legten die Mannheimer zu. Hier wuchs die Leistung um 12 beziehungsweise um 14 Prozent.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (EBITA) im fortgeführten Geschäft kletterte um 17 Prozent auf 466 Millionen Euro. Die Industriedienstleistungen verbesserten sich operativ getragen insbesondere von Akquisitionen um 22 Prozent und die Kraftwerksdienstleistungen um 28 Prozent. Hier lief das Auslandsgeschäft gut. Bilfinger macht inzwischen mehr als 80 Prozent des Geschäfts mit Dienstleistungen. Das weniger lukrative Baugeschäft wurde in den vergangenen Jahren schrittweise zurückgefahren.

Unter dem Strich verdiente Bilfinger 275 Millionen Euro nach 394 im Vorjahr. Damals hatten hohe Verkaufserlöse aus dem Australien-Geschäft den Gewinn aufgepolstert. Für das neue Geschäftsjahr erwartet Bilfinger in allen Geschäftsfeldern eine positive Entwicklung. Konzernweit sollen Leistung und operativer Gewinn zulegen.

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