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Sky in den schwarzen Zahlen Fußball sei Dank

Sky Deutschland will 2013 operativ schwarze Zahlen schreiben. Der Jahresauftakt gelang: Dank steigender Kundenzahlen verbucht der Bezahlsender operativ einen Gewinn - Fußball sei Dank.

Der Bezahlsender Sky Deutschland hat im ersten Quartal zahlreiche neue Kunden gewonnen und seinen Verlust fast halbiert. Unter dem Strich stand Ende März ein Minus von 37,6 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Freitag in München mitteilte. Damit sieht sich der chronisch defizitäre Sender auf Kurs für sein Jahresziel, zumindest operativ Geld zu verdienen. Erreichen will dies der vom Medienunternehmer Rupert Murdoch kontrollierte Konzern durch steigende Abonnentenzahlen und höhere Erlöse pro Kunden.

In den ersten drei Monaten konnte Sky Deutschland beides stärker als erwartet steigern: Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verdiente Sky 5,8 Millionen Euro - im Vorjahr hatte hier noch ein Minus von 40,6 Millionen gestanden. Der Durchschnittsumsatz pro Kunde legte um 1,39 Euro auf 33,15 Euro zu. "Wir haben weiter daran gearbeitet, unser Unternehmen für langfristiges Wachstum zu positionieren", sagte Konzernchef Brian Sullivan. Dabei profitierte der Sender aber auch von einer vergleichsweise geringen Anzahl an Live-Übertragungen. Dadurch konnten die Kosten im Zaum gehalten werden. Die Börse reagierte positiv auf die Zahlen: Die Aktie legte am Vormittag um gut 10 Prozent zu.

Die Zahl der Kunden stieg um 42 100 auf etwas mehr als 3,4 Millionen. Viele legten sich eine Zweitkarte zu, um das Abo-Fernsehen in verschiedenen Räumen nutzen zu können. Der Umsatz wuchs im ersten Quartal wie von Analysten erwartet um 14 Prozent auf 364 Millionen Euro.

Den Ausblick für das Gesamtjahr bekräftigte Sullivan: Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen werde in diesem Jahr positiv sein und danach stark weiterwachsen. Wann auch unter dem Strich schwarze Zahlen stehen werden, ließ das Unternehmen offen. Im vergangenen Jahr stand noch ein Minus von gut 195 Millionen Euro in den Büchern des Konzerns.

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