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Neues DHL-Konzept Der Postbote liefert zum Wunschtermin

Neuer Service der DHL: Der Paketdienst informiert Kunden in Zukunft einen Tag vor der Warensendung per E-Mail. Außerdem kann der Lieferungstermin verschoben werden.

Meistens kommt der Postbote dann, wenn man gerade nicht zuhause ist. Im Glücksfall nimmt die nette Oma von nebenan das Paket entgegen oder der Postbote klingelt zweimal. In den meisten Fällen muss der Empfänger sein Päckchen aber selbst in der nächsten Postfiliale oder der nächstgelegenen Packstation abholen.

Das muss jetzt nicht mehr sein. Der Paketversand der Deutschen Post-Tochter DHL soll kundenfreundlicher werden. Ab diesem Freitag können Empfänger von Warensendungen per E-Mail einen Tag im Voraus über den genauen Liefertermin informiert werden, sagte ein Konzernsprecher.

Damit würde der Service des Unternehmens gegenüber der reinen Nachverfolgung der Paketsendung über das Internet verbessert, hieß es.

Außerdem könnten Kunden, die bei paket.de registriert seien, den genauen Zeitpunkt der Anlieferung um bis zu vier Tage verschieben.

20.000 neue Paketannahmestellen

Für alle die, die ihre Päckchen dennoch selbst abholen, schafft die Post 20.000 neue Paketannahmestellen in Deutschland. Kunden könnten in den Shops künftig bereits frankierte Pakete, Päckchen und Retoursendungen aufgeben. Die neuen Annahmestellen sollen bei Einzelhändlern eingerichtet werden, wie etwa in Supermärkten. Damit ähneln die Paketshops bereits bestehenden Verkaufspunkten der Post, die Kunden ein begrenztes Leistungsangebot bieten.

Seit 2009 stiegen die Umsätze der Post im Paketgeschäft durchschnittlich um 10,5 Prozent pro Jahr, wie der Konzern mitteilte. Der Grund ist der boomende Online-Versandhandel.

Der Einzelhandel verschicke heute bereits ein Zehntel seiner Produkte. Dies entspreche einem Umsatzvolumen von 30 Milliarden Euro. Das Wachstum im Paketgeschäft "hält 2013 unvermindert an", erklärte Post-Chef Frank Appel.

Außerhalb Deutschlands stand die DHL in den letzten Jahren allerdings stark in der Kritik. Der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB) warf der Deutschen Post Tochter vor, abseits der EU-Grenzen massiv Arbeitnehmerrechte zu verletzen. DHL habe eine "beschämende Bilanz" von "Gewerkschaftsvermeidung" und beim übermäßigen Einsatz von schlecht bezahlten Zeit- und Leiharbeitskräften.

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