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VW mit Problemen in Frankreich Europäischer Automarkt bricht ein

Kurz vor Beginn der IAA gibt es aus Südeuropa schlechte Nachrichten für die Hersteller: Im August sanken die Verkäufe deutlich. Besonders hart trifft es die deutschen Konzerne in Frankreich.

Die langersehnte Erholung des krisengeschüttelten Automarktes in Südeuropa lässt weiter auf sich warten. In Frankreich, Spanien und Italien sanken im August die Verkäufe wieder deutlich. In Frankreich gab es einen Rückgang von elf Prozent auf rund 86.000 Fahrzeuge, wie der Sprecher des Branchenverbandes CCFA erläuterte. Vor allem Volkswagen litt unter der Zurückhaltung der Verbraucher. Europas größter Autobauer setzte 24 Prozent weniger ab. Im Juli noch waren die Neuzulassungen in Frankreich seit langem wieder gestiegen und hatten der Branche Anlass zu vorsichtigem Optimismus gegeben.

Der CCFA geht weiter von einer leichten Erholung aus. Er rechnet für das Gesamtjahr unverändert mit einem Absatzminus von acht Prozent, obwohl der Rückstand nach acht Monaten bei inzwischen zehn Prozent liegt. "September und Oktober werden entscheidend sein", sagte CCFA-Sprecher Francois Roudier.

Der weiterhin rote Zahlen schreibende Autobauer Peugeot musste auf seinem Heimatmarkt einen herben Rückschlag hinnehmen: Nach einem leichten Plus im Juli rollten im August 17 Prozent weniger Neuwagen auf Frankreichs Straßen. Daimler machte weiter der Streit um ein Kältemittel für Klimaanlagen zu schaffen. Die Absätze der deutschen Marke rutschten um 37 Prozent ab. Das Verkaufsverbot wurde in der vergangenen Woche allerdings aufgehoben. Aufwärts ging es dagegen bei der Opel-Mutter General Motors (GM), Fiat und Renault. Dank der Marke Chevrolet stieg der GM-Absatz um 16 Prozent. Fiat und Renault verzeichneten ein Plus von fast zehn beziehungsweise knapp zwei Prozent.

Dämpfer in Spanien besonders groß

Für die gesamte Branche noch deutlicher fiel der Dämpfer in Spanien aus. Dort belief sich der Rückgang dem Branchenverband zufolge auf 18,3 Prozent, nachdem im Juli noch ein Plus von 15 Prozent für Zuversicht gesorgt hatte. Allerdings hatte 2012 im August das Geschäft in den spanischen Autohäusern ordentlich gebrummt, unter anderem weil im September die Mehrwertsteuer angehoben wurde.

In Italien brachten die Autohersteller mit knapp 53.000 Autos 6,6 Prozent weniger Fahrzeuge an die Kunden. Im Juli hatte die Branche dort den geringsten Rückgang seit April 2011 verbucht und vorsichtig Hoffnung auf eine Stabilisierung geschöpft. Ausblick auf die weitere Entwicklung dürften die Hersteller in der kommenden Woche auf der Branchenmesse IAA in Frankfurt geben. 

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