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PR-Desaster bei Procter & Gamble Ariel wirbt mit Hitler-Code "88"

Was haben sich die PR-Strategen dabei gedacht? Proctor & Gamble wirbt mit der "88" für das neue Ariel. Die Zahl steht für den verbotenen Hitlergruß. Im Netz entlud sich ein Sturm der Entrüstung.

Eine neue Verpackung, eine neue Waschmittelzusammensetzung und ein blütenreines Deutschlandtrikot: Pünktlich zur WM brachte Proctor & Gamble Deutschland sein neues Waschmittel "Ariel 88" auf den Markt. Doch mit dieser Kampagne sorgt P&G nun für einen waschechten Skandal. Denn tatsächlich warb Proctor & Gamble hier mit einer äußerst unpassenden Zahlenkombination.

"88" - diese Zahl steht in Neonazikreisen für den verbotenen Hitler-Gruß "Heil Hitler". Die Rechtsextremen verschlüsseln die Buchstaben des Alphabets mit Zahlen. "H" ist der achte Buchstabe im Alphabet. Damit aber noch nicht genug: Auf der Oberseite der Verpackung prangt zusätzlich der Schriftzug "Neue Konzentration".

Nachdem ein Foto der Verpackung auf Twitter gepostet wurde, entlud sich im Netz ein Sturm der Entrüstung - und des Spotts. User posteten:

  • "Damit werden auch braune Hemden wieder blütenweiß"
  • "Für ein reines Deutschland fällt als Werbeslogan wohl flach"
  • "Nicht nur sauber, sondern arisch rein?"
  • "Ariel 88 - wäscht extraweiß"

Angeblich soll die neue Waschmittel-Packung nicht mehr nur für 83 Wäschen, sondern eben für besagte "88" Wäschen reichen. Belegbar ist dieses "Versprechen" allerdings nicht. Inzwischen hat Proctor & Gamble reagiert und das Waschmittel aus dem Handel genommen.

Auch im Netz versucht der Kosmetik-Hersteller nun händeringend, ein rechtes Image zu vermeiden. Auf Twitter postete P&G: "Unser klares NEIN zu rechtem Gedankengut: #Ariel Packung mit ungewollter Doppeldeutigkeit "88" seit Montag nicht mehr ausgeliefert". Ob das ausreicht, die Wogen zu glätten, bleibt abzuwarten. Der Shitstorm ging gerade erst los.

 

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