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Neue Geldschwemme im Anmarsch Puma will bei Borussia Dortmund einsteigen

Seit Woche wird darüber spekuliert, nun ist das Geheimnis keines mehr. Nach Evonik plant auch Ausrüster Puma einen Einstieg beim BVB. Gründe dafür gibt es genug: Die Borussen expandieren weltweit.

Puma -Chef Björn Gulden hat ein Interesse für einen Einstieg bei Borussia Dortmund bestätigt. "Das ist denkbar", sagte Gulden der "Wirtschaftswoche". Schon seit Wochen wird an der Börse spekuliert, dass der Adidas -Rivale als Ausstatter des Vizemeisters nach dem Einstieg des Spezialchemiekonzerns Evonik ebenfalls ein Aktienpaket übernehmen will.

Allerdings deutete der Norweger an, dass die Entscheidung bei Puma noch Zeit hat. "Wir haben einen laufenden Ausrüstervertrag mit dem BVB bis 2018, sind also ohnehin langfristig mit dem Verein verbunden." Dabei rechnet der Puma-Chef damit, dass der BVB durch seine Marketingexpansion im Ausland künftig auch mehr Trikots außerhalb Deutschlands verkaufen wird. "Natürlich drängen auch Bayern München und unser BVB hinaus in die Welt und eröffnen Büros, so wie Borussia Dortmund es in Singapur plant. Das zahlt sich aus: Die Nachfrage nach BVB-Trikots im Ausland steigt", so Gulden. Beim BVB war am Samstag niemand für eine Stellungnahme zu ereichen.

Schuhproduktion könnte nach Europa zurückkehren

Zugleich deutete der Manager an, dass der Preisvorteil der Schuhproduktion in China verloren geht. "Da die Technik immer wichtiger wird, schwindet der Anteil der Lohnkosten. Daher kann es gut sein, dass ein Teil der Schuhproduktion in der näheren Zukunft nach Europa zurückkehrt."

Infrage kämen dafür etwa gestrickte Fußballschuhe, wie sie auch Adidas und Nike anbieten. "Wir arbeiten an ähnlichen Konzepten, weil das viele Vorteile bringt. Beispielsweise wird viel Abfall vermieden, was Kosten spart. Wo die Strickmaschine steht, ist fast schon egal."

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