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ZEW-Index zur deutschen Wirtschaft Konjunkturerwartung bricht dramatisch ein

Dunkle Wolken tauchen am deutschen Wirtschaftshimmel auf. Die Konjunkturerwartungen sind im August so stark eingebrochen wie seit Juni 2012 nicht mehr. Grund dafür sind die weltweiten Krisenherde.

Die Skepsis unter Finanzmarktexperten mit Blick auf die Konjunktur in Deutschland und in der Eurozone hat deutlich zugenommen. Der monatlich vom Mannheimer Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) erhobene ZEW-Index stürzte im August im Vergleich zum Vormonat um 18,5 Punkte auf nur noch 8,6 Punkte ab, wie das Institut am Dienstag mitteilte. Das sei der stärkste Einbruch seit Juni 2012, der Index sei dabei auf den tiefsten Stand seit Dezember 2012 gefallen. Insgesamt sei der viel beachtete Konjunkturindex im August zum achten Mal in Folge gesunken.

Als Ursache für den starken Einbruch vermuten die Forscher die anhaltenden geopolitischen Spannungen in der Welt und die damit verbundenen unsicheren Absatzperspektiven für deutsche Export-Unternehmen. Weil auch das Wirtschaftswachstum im Euroraum nicht richtig in Fahrt komme, sei zu befürchten, dass das Wachstum in Deutschland "weniger stark ausfallen wird, als bisher erwartet", warnt das Institut.

Der ZEW-Index misst, wie Analysten und institutionelle Anleger die ökonomische Lage in sechs Monaten einschätzen. Je niedriger der Wert, desto pessimistischer sind sie. Daneben erhebt das Institut auch einen Index, der die Experten-Einschätzung zur aktuellen Lage der deutschen Wirtschaft abbildet. Dieser sank im August ebenfalls klar, um 17,5 Zähler auf 44,3 Zähler.

Die extra erfassten Konjunkturerwartungen für die Eurozone gingen im August ebenfalls zurück. Das ZEW verzeichnete einen Rückgang um 24,4 Punkte gegenüber dem Vormonat auf nur noch 23,7 Punkte. Der Indikator für die aktuelle Lage im Euroraum verschlechterte sich demnach um 2,3 Zähler auf 33,8 Zähler. An der aktuellen Umfrage beteiligten den Angaben zufolge 222 Finanzmarktexperten.

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