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Neue Sanktionen Ölkonzerne sollen Russland meiden

Durch die Verhängung neuer Sanktionen sollen europäische und US-Unternehmen offenbar daran gehindert werden, in Russland Öl zu fördern. Dadurch würden Milliardeninvestitionen gestoppt werden.

Die USA und die Europäische Union (EU) wollen einem Medienbericht zufolge Milliardeninvestitionen der größten westlichen Energiekonzerne in die Öl-Förderung in Russland stoppen. Durch die Verhängung neuer Sanktionen sollen amerikanische und europäische Unternehmen daran gehindert werden, in Russland nach Rohöl in der Arktis, in der Tiefsee oder in Schiefergesteinsformationen zu suchen, wie die Agentur Bloomberg unter Berufung auf drei US-Vertreter berichtete.

Zu den betroffenen Firmen zählten auch Exxon Mobil und BP. Russland ist die weltgrößte Rohöl-Fördernation, steht bei der Ausbeutung schwer zugänglicher Vorkommen aber noch ganz am Anfang. Die EU-Staaten hatten zur Wochenmitte ihre Entscheidung über eine Verschärfung von Strafmaßnahmen gegen Russland auf Donnerstag vertagt.

Der Moskauer Regierung zufolge verzögern die westlichen Sanktionen, die bereits in Kraft getreten sind, die Ausbeutung schwer zugänglicher Ölvorkommen. Die Strafmaßnahmen wirkten sich bereits auf die Entwicklung solcher Felder sowie die Produktion von Schieferöl aus, sagte Rohstoffminister Sergej Donskoi der Agentur Interfax zufolge. Schließlich nutze die heimische Branche dafür in der Regel Technologie aus dem Ausland und passe sie den örtlichen Bedingungen an. Die EU und die USA haben wegen des Ukraine-Konflikts Sanktionen gegen Russland verhängt, durch die auch Lieferungen bestimmter Technologieprodukte für die Ölgewinnung in der Arktis und die Produktion von Schieferöl verboten sind.

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