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Verdi droht mit Streik Gibt es zu Weihnachten von Amazon keine Päckchen?

Das könnte wieder unangenehm werden für den Online-Händler Amazon: Gerade zum lukrativen Weihnachtsgeschäft droht die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi mit Arbeitsniederlegungen.

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat dem Online-Versandhändler Amazon mit Streiks im Weihnachtsgeschäft gedroht. Verhandlungsführer Jörg Lauenroth-Mago sagte der "Bild"-Zeitung, der Arbeitskampf werde fortgesetzt, um den Druck auf den Konzern weiter zu erhöhen. Streikaufrufe könnten "sehr kurzfristig" passieren. "Notfalls setzen wir unseren Kampf im Weihnachtsgeschäft fort", sagte er der Zeitung.

Erst Ende September waren die Beschäftigten an mehreren deutschen Amazon-Standorten einem Aufruf von Verdi gefolgt und in den Streik getreten. Hintergrund des Arbeitskampfes ist ein seit Längerem anhaltender Streit um eine Tarifbindung der Amazon-Mitarbeiter. Verdi will für die Beschäftigten in den Zentren Tarifverträge nach den Konditionen des Einzel- und Versandhandels durchsetzen.

Amazon vertritt hingegen den Standpunkt, dass diese in der Logistikbranche arbeiten und bezahlt sie bislang auch so. Auch in der Weihnachtszeit 2013 hatte eine Reihe der Beschäftigten bereits die Arbeit niedergelegt.

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