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AKW in Belgien Atomreaktor Doel 1 schaltet sich selbst ab

Der über 40 Jahre alte belgische Reaktor Doel 1 hat selbstständig seinen Betrieb eingestellt. Betreiber Electrabel prüft nun die Ursachen. Es ist nicht die erste Panne in der jüngsten Vergangenheit.

Im umstrittenen belgischen Atomkraftwerk Doel hat sich der Reaktor 1 selbst abgeschaltet. Die Selbstabschaltung in der bei Antwerpen gelegenen Anlage sei am Samstag gegen 18.00 Uhr gemäß des vorgesehenen Verfahrens erfolgt, sagte ein Sprecher des Betreibers Electrabel. Der Vorfall habe keinerlei Auswirkungen auf die Sicherheit und bedeute "keine Gefahr für das Personal, die Anwohner und die Umwelt", fügte der Unternehmenssprecher hinzu.

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Der Reaktor Doel 1 war erst am 30. Dezember wieder hochgefahren worden, nachdem er im Februar nach 40 Jahren am Netz abgeschaltet worden war. Das belgische Parlament beschloss im Juni, die Laufzeit von Doel 1 und 2 um zehn Jahre zu verlängern. Doel besteht aus insgesamt vier Reaktoren mit einer Gesamtkapazität von knapp vier Megawatt.

Die Ursache für die Selbstabschaltung von Doel 1 werde nun geprüft, teilte Electrabel mit. Danach solle der Reaktor wieder angeschaltet werden. In der Nacht zum 25. Dezember war Doel 3 nach Unternehmensangaben wegen eines Wasserlecks an einem Generator im nicht-nuklearen Bereich der Anlage abgeschaltet worden.

Electrabel betreibt auch das Atomkraftwerk Tihange, das nur 70 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt liegt und seit langer Zeit in der Kritik steht. Der Reaktor 1 von Tihange war im Dezember nach einem Feuer in einem nicht-nuklearen Bereich automatisch heruntergefahren worden. Eine Woche später ging er wieder ans Netz.

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