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China Dollar-Geschäfte von Banken eingeschränkt

China hat die Dollar-Geschäfte von Banken eingeschränkt. Das berichten Insider. Der private Geldwechsel soll nicht betroffen sein. Peking verfolgt mit dem Schritt ein bestimmtes Ziel.

Im Kampf gegen den Kapitalabfluss hat China Insidern zufolge Dollar-Geschäfte der Banken in einigen Handelszentren des Landes in diesem Monat beschränkt. Die Geldhäuser - etwa in der Finanzmetropole Shenzhen - dürften im Januar nicht mehr Dollar an Kunden weiterreichen als im Dezember, sagten die mit der Anweisung der Devisenaufsicht vertrauten Personen. Dabei gehe es um Institutionen und Unternehmen, der private Geldwechsel sei nicht betroffen. Ziel sei es, Panikverkäufe zu stoppen, erklärte ein führender Mitarbeiter einer Bank. Die Auswirkungen seien begrenzt, es gebe aber mehr Kontrolle.

Die chinesischen Devisenreserven sind wegen Sorgen über die Konjunkturabkühlung in der Volksrepublik im vorigen Jahr im Rekordtempo geschmolzen. Die Notenbank, die im August die heimische Währung als Anschubhilfe für die Wirtschaft überraschend abgewertet hatte, nahm in der Folge große Summen in die Hand, um den Wechselkurs des Yuan zu stabilisieren und unter Kontrolle zu halten. Aus Sorge, dass es der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft schlechter geht als gedacht, zogen aber Anleger zuletzt weiter Geld aus China ab. Dies setzte den Yuan weiter unter Druck. Um gegenzusteuern haben die Aufseher bereits der Deutschen Bank und anderen Instituten aus dem Ausland bestimmte Devisengeschäfte bis Ende März verboten.

Die chinesische Währung ist nicht frei handelbar, sondern darf einen täglich festgesetzten Referenzwert nur um maximal zwei Prozent über- oder unterschreiten.

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