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Testfahrten ergeben Google-Autofahrer müssen erschreckend aktiv sein

Das Auto von Google soll selbstfahrend sein. Nun kommt heraus, dass die Fahrer in 14 Testmonaten 272 Mal eingreifen mussten. Dabei sind die Testfahrten noch sehr einfach.

Bei Testfahrten selbstfahrender Autos des Internetkonzerns Google hat Hunderte Male ein Mensch das Lenkrad übernehmen müssen, um einen Unfall zu verhindern. Aufgrund von "Systemabweichungen" hätten die Insassen in den vergangenen 14 Monaten bei Tests in Kalifornien 272 Mal eingreifen müssen, teilte Google mit. Zusätzlich griffen 69 Mal die Fahrer aufgrund von eigenen Einschätzungen in das automatisierte Fahren ein.

Der häufigste Grund für das Einschreiten sei in den letzteren Fällen, dass die Situation von der Technologie nicht richtig beurteilt worden sei, schrieb der Internetkonzern in einem Bericht an die kalifornische Fahrzeugbehörde weiter. Die 69 Situationen habe Google dann mit einem Simulator nachempfunden, um zu klären, ob die Fahrzeuge ohne das menschliche Eingreifen einen Unfall gehabt hätten, erklärte Google-Manager Chris Urmson.

In 13 Fällen wäre es demnach dazu gekommen. Zwei Mal wäre ein Verkehrskegel in den Unfall verwickelt gewesen. Drei Mal sei die rücksichtslose Fahrweise anderer Verkehrsteilnehmer der Grund für das Eingreifen gewesen.

Tests finden noch unter sehr einfachen Bedingungen statt

In dem Testzeitraum bis Dezember absolvierten die selbstfahrenden Autos demnach 676.000 Kilometer durch den US-Bundesstaat. Die Testphase erstreckte sich hauptsächlich auf das Jahr 2015. Dort wurden die meisten Kilometer absolviert.

Laut Google hätten sich von den 13 Beinaheunfällen lediglich fünf im Jahr 2015 ereignet. "Dieser Trend sieht gut aus", betonte Urmson. Er verwies jedoch darauf, dass die Zahl steigen könne, wenn die Tests unter schwierigeren Umständen stattfinden, beispielsweise unter widrigen Witterungsbedingungen oder bei viel Verkehr.

Die kalifornische Fahrzeugbehörde hatte im Dezember Vorschriften für selbstfahrende Autos vorgeschlagen. Demnach muss etwa immer ein Fahrer mit einer gültigen Fahrerlaubnis im Wagen sitzen, um im Notfall eingreifen zu können. Die Regeln könnten die Blaupause für Vorschriften in den USA werden.

Kalifornien ist derzeit eine Art Versuchslabor für selbstfahrende Autos. Neben Google arbeiten bereits eine ganze Reihe von Autoherstellern, darunter Tesla, Ford und Toyota, dort ebenfalls an der Entwicklung autonomer Fahrzeuge.

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