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Dow Jones Industrial Schwacher Ölpreis sorgt für Kursrutsch an Wall Street

Der Ölpreis fällt und fällt. An den Börsen sorgt das weltweit für Unruhe. Nun ging es auch an der Wall Street steil bergab. Viele Analysten sorgen sich bereits um die globale Weltwirtschaft.

Der Ölpreis hat die Aktienmärkte fest im Griff: Die fortgesetzte Talfahrt des "schwarzen Goldes" sorgte auch an der Wall Street für einen weiteren kräftigen Kursrutsch. Den aktuellen Konjunkturdaten wurde nur mäßig Beachtung geschenkt. Zuvor war es bereits an den Börsen in Asien und Europa steil abwärts gegangen, denn der schwache Ölpreis leistete einmal mehr den Sorgen um die globale Weltwirtschaft Vorschub.

Im frühen US-Handel büßte der Leitindex Dow Jones Industrial 2,75 Prozent auf 15 574,93 Punkte ein. Sein Tief vom August bei 15 370 Punkten ist damit allerdings noch nicht in Sicht.

Dagegen fiel der marktbreite S&P-500-Index mit minus 2,94 Prozent auf 1826,00 Punkte auf den tiefsten Stand seit Mitte Oktober 2014. Der Technologie-Auswahlindex Nasdaq 100 gab um 3,16 Prozent auf 4016,18 Punkte nach. Die Ölpreise der Sorten Brent und WTI waren zugleich unter die Marke von 28 US-Dollar je Barrel gefallen, wobei WTI-Öl ein neues 12-Jahrestief erreichte.

Dass in den USA die Inflationsrate im Dezember etwas schwächer als erwartet gestiegen war, hatte Börsianern zufolge keinen großen Einfluss. "Der zugrunde liegende Trend ist nach oben gerichtet und das Niveau nicht allzu weit vom Zwei-Prozent-Ziel der US-Notenbank entfernt", kommentierte etwa Volkswirt Harm Bandholz von der UniCredit in New York.

Die Aktien von IBM fielen mit minus 4,85 Prozent als einer der schwächsten Werte an das Dow-Ende, nachdem der Computerkonzern mit seinen Gewinnerwartungen für 2016 enttäuscht hatte. Mehr als vier Prozent verloren im Dow zudem die Anteilsscheine von Cisco Systems, während die des Ölkonzerns Chevron mit minus 6,15 Prozent das Schlusslicht bildeten. Am besten hielten sich die Papiere des Chipherstellers Intel mit minus 0,91 Prozent.

Netflix-Aktie stürzt ab

An den Reigen der Quartalsberichte aus dem Bankensektor knüpfte das Finanzinstitut Goldman Sachs an, dessen Aktien im Leitindex um 1,70 Prozent nachgaben. Zeitweise hatten die Anteilsscheine nach dem etwas besser als befürchtet ausgefallenen Quartalsbericht zugelegt, doch die negative Marktstimmung bremste letztlich auch Goldman Sachs aus.

Im Technologiesektor konnte Linear Technology, ein Anbieter integrierter Schaltungen, mit einem guten Ausblick überraschen. Doch auch diese Aktien konnten sich nicht in der Gewinnzone halten, sondern verloren zuletzt 0,58 Prozent. Ebenfalls tief ins Minus fielen die Papiere des Chipherstellers Advanced Micro Devices (AMD) nach Zahlen mit etwas mehr als 5 Prozent sowie die von Netflix , die um 9 Prozent nachgaben.

Der LED-Hersteller Cree hingegen überraschte sehr positiv mit seinem Quartalsbericht und dem Ausblick, was die Aktien um etwas mehr als 6 Prozent nach oben beförderte.

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