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Modekonzern Gerry Weber kündigt Neuausrichtung des Unternehmens an

Das Textilimperium Gerry Weber will sich neu ausrichten. Gegen die Gewinneinbrüche laufen laut Konzernchef Ralf Weber schon seit einem halben Jahr Maßnahmen, aber diese reichten nicht aus.

Schwache Umsätze und wegbrechende Gewinne: Es läuft nicht mehr rund beim Modekonzern Gerry Weber. Konzernchef Ralf Weber kündigte deshalb eine Neuausrichtung des Unternehmens an. "Die seit Sommer 2015 angeschobenen Maßnahmen reichen angesichts der derzeitigen und zukünftigen Herausforderungen nicht aus, um uns für die Zukunft optimal aufzustellen", betonte der Manager. Details zu den Zukunftsplänen will das Unternehmen allerdings erst Ende Februar nenne.

Im Ende Oktober abgelaufenen Geschäftsjahr 2014/15 brach das operative Ergebnis des westfälischen Textilimperiums nach ersten Berechnungen um 27,5 Prozent auf 79 Millionen Euro ein. Der Umsatz erhöhte sich zwar um acht Prozent auf 920 Millionen Euro.

Details will das Unternehmen Ende Februar vorstellen

Doch war dies nur auf die erstmaligen Einbeziehung der im Februar 2015 erworbenen Tochtergesellschaft Hallhuber zurückzuführen. Der Umsatz der Kernmarken Gerry Weber Taifun und Samoon ging dagegen um 5,4 Prozent zurück.
Gerry Weber hatte bereits im Sommer seine Umsatz- und Ergebnisziele gekappt - und dies unter anderem mit den ungünstigen Wetterbedingungen begründet. Details zum geplanten Umbau will das Unternehmen bei der Bilanzpressekonferenz am 26. Februar vorstellen.

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