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Wirtschaft Frankreichs Taxifahrer protestieren weiter gegen Chauffeur-Dienste

Der Streit zwischen französischen Taxifahrern und der neuen Konkurrenz aus dem Netz kommt nicht zur Ruhe. Erneut protestieren die Taxis und stören den Verkehr - sie sehen ihre Existenz bedroht.

Die Pariser Polizeipräfektur hat wegen fortgesetzter Proteste französischer Taxifahrer gegen Chauffeur-Dienste auch am Mittwoch vor Behinderungen im Straßenverkehr gewarnt.

Autofahrer sollten die Gegend um die Flughäfen Charles de Gaulle und Roissy sowie zwei Kundgebungsorte im Osten und Westen der Hauptstadt meiden, riet die Polizei. Die Taxifahrer protestieren seit Dienstag gegen die aus ihrer Sicht unfaire Konkurrenz, wie sie beispielsweise von Uber vermittelt werden. Auch in anderen Regionen des Landes machten die Taxis mit Aktionen auf ihre Forderungen aufmerksam, wie der Sender France Info berichtete.

Bereits am Dienstag hatten streikende Taxifahrer den Verkehr beispielsweise auf der Pariser Stadtautobahn gestört und Reifen in Brand gesetzt. Der Konflikt schwelt schon lange: Taxis brauchen in Frankreich Lizenzen, die knapp sind und deshalb teuer weiterverkauft werden. Sie sehen ihre Existenz in Gefahr, seit Anbieter wie Uber Fahrten als Chauffeur-Dienste über Handy-Apps vermitteln, für die sie keine Taxi-Lizenz benötigen.

Frankreichs Premierminister Manuel Valls hatte am Dienstag eine Konsultation angekündigt. Dennoch setzten die Taxifahrer ihre Aktionen fort. Der von Valls als Vermittler eingesetzte sozialistische Abgeordnete Laurent Grandguillaume sagte dem Sender BFMTV, er sei nicht für Verbote. Man müsse dort ansetzen, wo das im Oktober 2014 verabschiedete Gesetz über Taxi- und Chauffeur-Dienste vielleicht nicht oder nicht schnell genug umgesetzt werde.

Aufruf der Gewerkschaft CGT Taxis

Tweet der Polizeipräfektur

Gesetzestext zu Taxi- und Chauffeur-Diensten

BFMTV-Statement Vermittler Grandguillaume

Bericht France Info

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