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Volkswagen Stephan Weil weist Stellenabbau zurück

Die Abgas-Affäre wird für Volkswagen teuer. Viele Mitarbeiter fürchten Konsequenzen. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat nun Spekulationen über einen Stellenabbau zurückgewiesen.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat sich gegen Spekulationen über einen Job-Abbau bei Volkswagen gewandt. Weil sagte der Oldenburger "Nordwest-Zeitung", er empfehle, "Spekulationen über einen angeblichen Stellenabbau nicht zu hoch zu hängen. Da ist nichts dran." Ziel des Aufsichtsrats und aller Anteilseigner sei, die VW-Stammbelegschaft zu halten.

Als Folge der Manipulationen bei Abgaswerten war der Wolfsburger Konzern in eine schwierige Lage geraten. Der Absatz brach ein, die Regulierung der Schäden könnte vor allem in den USA Milliardenkosten nach sich ziehen. Das Land Niedersachsen hält 20 Prozent an VW.

Stephan Weil verteidigt umstrittene Entschädigungspolitik

Weil verteidigte die umstrittene Entschädigungspolitik des Konzerns. In den USA erhalten betroffene Kunden 1000 Dollar, in Deutschland nicht. Die Verhältnisse seien nicht zu vergleichen, sagte der Ministerpräsident. "Die Abgasnormen in den USA sind strenger, die Verstöße dagegen insofern erheblicher, und die Rückrufaktion wird vielleicht mehr Zeit in Anspruch nehmen." Er halte die Entscheidung daher "für sachgerecht". Die Rückrufaktion in Deutschland werde bei den Kunden viel verlorenes Vertrauen wieder herstellen, sagte Weil.

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