Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

100 Milliarden Mehrkosten Deutscher Flughafenverband warnt vor Ende von Schengen

Wenn wegen der Flüchtlingskrise wieder EU-Grenzkontrollen eingeführt würden, müssten rund 50 Millionen Fluggäste kontrolliert werden. Laut Experten käme es zu extrem hohen Mehrkosten.

Der deutsche Flughafenverband ADV hat vor einer möglichen Wiedereinführung von Grenzkontrollen in Europa wegen der Flüchtlingskrise gewarnt. "Nicht auszudenken wäre es, wenn die Schengen-Übereinkunft zur Disposition gestellt würde", sagte ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel.

Rund 50 Millionen Schengen-Fluggäste müssten dann pro Jahr bei der Einreise einer Grenzkontrolle unterzogen werden. Nach ADV-Schätzungen könnten in der Folge 10 bis 30 Prozent der betroffenen Flüge, je nach Flughafen, Tag und Uhrzeit, gestrichen oder verlegt werden, um eine einigermaßen geordnete Abwicklung sicherzustellen.

Neue Grenzkontrollen könnten mehr als 100 Milliarden kosten

Zuvor hatten schon französische Experten gewarnt, neue Grenzkontrollen könnten wegen der Beeinträchtigungen für die Wirtschaft langfristig mehr als 100 Milliarden Euro kosten.

Das Schengener Abkommen legte den Grundstein für offene Grenzen zwischen den meisten europäischen Ländern. Wegen der Flüchtlingskrise haben mehrere Länder aber vorübergehend wieder Grenzkontrollen eingeführt - darunter auch Deutschland.

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

 
Für diese Seite sind keine Kommentare vorgesehen.