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Verhandlungen von Mattel und Hasbro Darth Vader könnte bald Barbie heiraten

Die US-Spielzeughersteller Mattel und Hasbro sprechen einem Medienbericht zufolge über eine milliardenschwere Fusion. Dann wären sie der weltgrößte Spielzeughersteller - weit vor Lego.

Die US-Spielzeughersteller Mattel und Hasbro erwägen einem Medienbericht zufolge eine Fusion. Hasbro sei Ende vergangenen Jahres an den Barbie-Produzenten herangetreten, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Quellen, die mit dem Fall vertraut sein sollen. Seither gebe es Gespräche zwischen Verantwortlichen beider Firmen.

Transformers-Roboter, Play-Doh-Knete und Barbie

Mattel ist vor allem für seine Barbies und Spielzeug der Marke Fisher-Price bekannt, Hasbro für Spiele wie "Monopoly", "Scrabble" und "Trivial Pursuit" sowie für seine Transformers-Roboter und Play-Doh-Knete. Ein Zusammenschluss der beiden Unternehmen könnte auf Widerstand stoßen, da sie den US-Spielzeugmarkt dominieren. Bei einer Fusion wären sie der weltgrößte Spielzeughersteller - weit vor dem dänischen Konkurrenten Lego.

Mattel hatte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 5,7 Milliarden Dollar erwirtschaftet und kam am Donnerstag auf einen Börsenwert von 10,96 Milliarden Dollar. Hasbro ist an der Börse derzeit 9,46 Milliarden Dollar schwer und erzielte 2014 einen Umsatz von 4,28 Milliarden Dollar. Für 2015 hat das Unternehmen noch keine Zahlen vorgelegt.

Videospiele in Konkurrenz zu anderem Spielzeug

Die beiden Spielzeughersteller haben angesichts der starken Konkurrenz durch Videospiele zu kämpfen. Hasbro kann aber mit Merchandising-Produkten von "Star Wars" und Disneys "Eiskönigin" punkten. Angesichts sinkender Umsätze erweiterte Mattel seine Auswahl an Barbies kürzlich um "kleine", "große" und "runde" Varianten und bringt künftig Puppen mit sieben verschiedenen Hautfarben, 22 verschiedenen Augenfarben und 24 verschiedenen Frisuren auf den Markt.

 

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