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Exportrekord Deutsche Waren begehrt wie nie zuvor

Deutsche Waren sind so beliebt wie seit langem nicht. Obwohl die Weltwirtschaft schwächelt, sind die deutschen Exporte im Jahr 2015 um mehr als sechs Prozent gewachsen. 

Deutschlands Exporte haben im vergangenen Jahr ein neues Rekordhoch erreicht. Die Unternehmen führten 2015 Waren im Wert von fast 1,2 Billionen Euro aus, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden aufgrund vorläufiger Berechnungen mitteilte. Das waren 6,4 Prozent mehr als im Vorjahr.

Auch die Importe und der Außenhandelsüberschuss erreichten demnach neue Rekordwerte. Eingeführt wurden Waren im Wert von 948 Milliarden Euro, ein Plus von 4,2 Prozent zum Vorjahr. Die Außenhandelsbilanz schloss laut Statistik mit dem bislang höchsten Überschuss von 247,8 Milliarden Euro. Der bisherige Höchstwert lag 2014 bei 213,6 Milliarden Euro.

Die meisten Waren aus Deutschland gingen in Länder der Europäischen Union, und zwar im Wert von knapp 694 Milliarden Euro. Das waren 7,0 Prozent mehr als im Vorjahr. In Staaten außerhalb der EU führten die deutschen Unternehmen laut Statistik Waren im Wert von knapp 502 Milliarden Euro aus, das war ein Plus von 5,6 Prozent.

Diese Länder wollen deutsche Waren

USA

Seit 1961 war Frankreich ununterbrochen der wichtigste Exportkunde der deutschen Wirtschaft – die USA haben diese Ära nun beendet. Die Ausfuhren in die weltgrößte Volkswirtschaft zogen um rund ein Fünftel auf mehr als 105 Milliarden Euro an. Ein Grund dafür ist das robuste Wachstum dort, ein weiterer der schwache Euro. Er macht deutsche Waren in den USA billiger und schiebt den Absatz an.

Indien

Das große Schwellenland ist 2015 wirtschaftlich schneller gewachsen als das benachbarte China. Das zahlt sich für die deutschen Unternehmen aus: Deren Exporte nach Indien legten um rund zehn Prozent zu. Allerdings ist der Umsatz mit mehr als neun Milliarden Euro noch bescheiden. Zum Vergleich: der mit China ist etwa sieben Mal so groß. Experten sehen daher noch viel Luft nach oben.

Großbritannien

Das Vereinigte Königreich gehört zu den am schnellsten wachsenden Industrieländern. Das lässt die Kassen der deutschen Unternehmen klingeln, deren Ausfuhren auf die Insel um rund 14 Prozent auf mehr als 83 Milliarden Euro anzogen. Der schwache Euro sorgt auch hier für einen zusätzlichen Schub.

Euro-Staaten

Nach Jahren der Krise kommt das Geschäft mit den Euro-Ländern wieder in Schwung. Der Export in die 18 Staaten kletterte um 5,9 Prozent auf 435 Milliarden Euro. Mehr als 36 Prozent der deutschen Ausfuhren landen in der Währungsunion – mehr als doppelt so viel wie in den beiden größten Volkswirtschaften USA und China zusammen.

Gesunken sind hingegen - zum ersten Mal seit 1997- die Exporte nach China. Das Land bleibt trotzdem einer der fünf größten Abnehmer deutscher Waren. Aufgrund von Rezession, Ölpreiseinbruch und westliche Sanktionen schrumpft Russlands Wirtschaft und so gab es auch hierhin weniger Exporte. Experten erwarten erst 2017 wieder ein Plus.

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