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Dax tief rot - Gold top Die Börsen bleiben im Ausverkaufs-Modus

Die Lage am Aktienmarkt bleibt schwierig. Nach negativen Vorgaben aus den USA ging es auch mit dem Dax kräftig bergab. Eine Aktie erwischt es ganz besonders schwer.

Nach der Erholung am deutschen Aktienmarkt folgt der tiefe Fall: Der Dax ist am Donnerstagmorgen wieder weit unter die Marke von 9000 Punkten gerutscht. Der deutsche Leitindex stand zuletzt 2,96 Prozent tiefer bei 8750,46 Punkten. Damit wurden die Gewinne vom Vortag komplett ausradiert. Am Abend zuvor war bereits die Erholung am US-Markt im Sande verlaufen, denn eine Rede von US-Notenbankchefin Janet Yellen vor dem Finanzausschuss des Repräsentantenhauses hatte die Märkte nicht nachhaltig beruhigen können.

Es habe sich bestätigt, dass auch die Fed nicht wisse, welche Maßnahmen sie ergreifen solle, kritisierten die Experten der US-Investmentbank Jefferies. Die Vorgaben der Wall Street machen nun auch den Märkten in Europa zu schaffen, wo die Sorgen um die Weltkonjunktur seit Wochen in eine scheinbar nicht enden wollende Talfahrt der Kurse münden.

Goldpreis steigt auf höchsten Stand seit Mai 2015 

Gold ist wegen der großen Unsicherheit an den Aktienmärkten weiter als sicherer Anlagehafen gefragt. Am frühen Donnerstagmorgen erreichte der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) in London bei 1214,64 US-Dollar den höchsten Stand seit Mai 2015. Im weiteren Verlauf fiel der Goldpreis wieder etwas zurück und stand am Morgen bei 1208,10 Dollar. Das waren immer noch 10,98 Dollar mehr als am Vortag.

Nach einem katastrophalen Jahresstart an den internationalen Aktienmärkten haben die Anleger das Gold als sicheren Anlagehafen wieder entdeckt. Seit Beginn des Jahres hat das Edelmetall deutlich an Wert gewonnen, der Preis ist seither um etwa 150 Dollar oder 14 Prozent gestiegen. Experten berichten von einer starken Nachfrage der Investoren nach Gold-Fonds.

Deutsche-Bank-Aktie größter Verlierer

Der MDax der mittelgroßen Unternehmen rutschte am Donnerstag im frühen Handel erneut unter 18.000 Punkte und stand zuletzt 2,51 Prozent tiefer bei 17.652,32 Zählern. Der Technologiewerteindex TecDax verlor 2,20 Prozent auf 1495,83 Punkte. Auch im restlichen Europa gingen die Kurse wieder auf Talfahrt: Der Euro-Zonen-Leitindex EuroStoxx 50 gab um 3,16 Prozent auf 2700,78 Punkte nach.

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Am Frankfurter Aktienmarkt rückten die arg gebeutelten Banken in den Fokus. Nach der Erholung am Vortag riss der allgemeine Abwärtssog die Branche wieder mit sich. Die Aktie der Deutsche Bank verlor am Dax-Ende mehr als fünf Prozent. Am Vortag hatten die Papiere dank der Aussicht auf einen Anleihenrückkauf des deutschen Branchenprimus noch mehr als 10 Prozent zugelegt.

Die Bankenbranche allgemein steht derzeit besonders unter Beschuss, da wegen der Wirtschaftsschwäche eine Welle an Kreditausfällen befürchtet wird. Auch die Papiere der Commerzbank rutschten zuletzt um mehr als 5 Prozent ab.

Überdies beschäftigten zahlreiche Bilanzen die Anleger. Adidas-Aktien kletterten nach überraschend vorgelegten Geschäftszahlen mit mehr als zwei Prozent an die Dax-Spitze.

Der Spezialverpackungshersteller Gerresheimer enttäuschte indes mit seinen Jahreszahlen und dem Ausblick, was die Aktie mit einem Kursverlust von knapp fünf Prozent an das MDax-Ende warf. Zudem erwischte es erneut die Technologiewerte kräftig: Die Aktien von GFT, Nemetschek und Nordex landeten einmal mehr als größte Verlierer mit einem Minus von jeweils rund fünf Prozent am TecDax-Ende.

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