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Mit Snoop Doggs Hilfe Burger King ruft die Hotdog-Revolution aus

Burger King wagt die größte Menüveränderung seit den 70er-Jahren und ruft den "Grilled Dog" zum "Whopper unter den Hotdogs" aus. Wie man den macht, zeigt Snoop Dogg in einem Trainingsvideo.

Burger King traut sich was. Die Fast-Food-Kette wagt die größte Veränderung seit den 70er-Jahren. Damals nahm der Konzern erstmals Hühnchenfleisch ins Menü auf. Seit dieser Woche nun verkauft die Restaurantkette Hotdogs in ihren mehr als 7000 US-Filialen. Der sogenannte Grilled Dog – ein gegrillter Hotdog – soll ein permanenter Teil der Menüauswahl bei Burger King bleiben.

Damit auch die 250.000 amerikanischen Burger-King-Mitarbeiter begreifen, dass sie neben Burgern jetzt nicht nur auch noch Würstchen verkaufen sollen, sondern Teil eines historischen Ereignisses sind, hat sich Burger King prominente Hilfe geholt. Kein Geringerer als Rap-Star Snoop Dogg erklärt den Angestellten des Konzerns, wie sie den neuen Hotdog zubereiten sollen.

Das Video war angeblich nur für interne Zwecke gedacht, entwickelt sich jetzt aber zum Internet-Hit. Gut möglich, dass Burger King von vornherein auf einen viralen Marketingerfolg spekuliert hatte, als das Unternehmen den Rapper engagierte.

Wenn man ehrlich ist, hält sich der pädagogische Wert des Videos ohnehin in Grenzen. Aber unterhaltsam ist es zumindest. Wir sehen den in die Jahre gekommenen Gangsta-Rapper in einem Burger King. Er stellt sich den Leuten mit den Worten vor: "Was geht? Ihr kennt mich, Snoop D-O-Doppel-G, live und direkt vom BK." Er werde jetzt erklären, wie man "Real Dogs" macht. "Wir grillen diesen Dog auf meine Art."

"Der Whopper unter den Hotdogs"

Wie er gegrillt wird, bleibt zumindest im Video doch Snoops Geheimnis. Immerhin verrät er, dass es drei Saucen-Optionen gibt: Ketchup, Senf und Relish. Am Ende mahnt Snoop Dogg seine Folgschaft bei Burger King noch einmal: "Vergesst den Namen nicht: Real Dogs, der Whopper unter den Hotdogs."

Es gibt auch noch eine zweite Version des Erklär-Videos für jene Burger-King-Mitarbeiter, die kein Englisch verstehen. In der Hispanic-Version führt die Kultsängerin Charo durchs Programm. Die 74-Jährige wanderte als junge Frau von Spanien in die USA aus. Mit ihrer Flamenco-Gitarre wurde die dralle Blondine in den 70er-Jahren ein Star in Las Vegas und trat unter anderem auch in der TV-Serie "Love Boat" auf.

In dem Burger-King-Video springt die umfänglich geliftete Charo in knapper Bekleidung durch die Fast-Food-Küche, kommt inhaltlich aber kaum über den Informationswert hinaus, den Snoop Dogg geliefert hat. Sie weiß immerhin zu berichten, dass die Grilled Dogs aus 100 Prozent Rindfleisch bestehen.

Amerikaner essen pro Jahr 20 Milliarden Hotdogs

Der Konzern hofft mit seinem Menü-Neuzugang auf einen großen Kassenschlager. Nach Schätzungen von Burger King essen Amerikaner pro Jahr mehr als 20 Milliarden Hotdogs. Der Branchenverband National Hot Dog and Sausage Council hat errechnet, dass sie im Jahr 2014 insgesamt 2,5 Milliarden Dollar (2,2 Milliarden Euro) allein in Supermärkten für die Würstchen im Brötchen ausgegeben haben.

Die deutschen Konsumenten dagegen sind nicht die größten Fans der amerikanischen Hotdogs. Auf Nachfrage bestätigte Burger King der "Welt", dass Grilled Dogs für die deutschen Filialen der Kette nicht geplant seien.

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